Archiv 2014

5.-19. Januar 2014. Zum Vorabend Christi Geburt erscheint der Film über die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig.

6.-7. Januar 2014. Weihnachtsfeier für die Kinder in der Gedächtniskirche.

20. Januar 2014. Die Reparaturarbeiten an der Gedächtniskirche werden andauern.

27. Januar 2014. Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Leipzig.

5. April 2014. Jährliche Gemeindeversammlung in Leipzig.

12. April 2014. Einweihung der Kuppel der Gedächtniskirche (Presseinfo, 3. April 2014). Der historische Teppich der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig.

22.-24. April 2014. Delegationsreise nach Moskau.

7. Mai 2014. Das Gedenken der russischen Opfer.

1. Juni 2014 «Tag der Russischen Sprache» in der Russischen Gedächtniskirche, für Kinder aus der Gemeinde der Gedächtniskirche.

4.-6. Juni 2014. Bundeskonferenz des Landsleuteverbands in Leipzig.

8. Juli 2014. Repräsentanten europäischer Fürstenhäuser enthüllen in Leipzig eine Bronzetafel zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht.

19.-29. Juli 2014. Sächsisches Landeskirchentag in Leipzig.

25. August 2014. Teilnehmer der Aktion „Wege des Gedächtnisses — Wege des Friedens“ (Moskau) besuchen die Gedächtniskirche.

31. August 2014. Andacht zum Beginn des Schuljahres in der Gedächtniskirche.

1.September 2014. Neue Reparaturen im Altarraum der Russischen Gedächtniskirche.

7.September 2014. «Tag des offenen Denkmals» in der Russischen Gedächtniskirche.

September-Oktober 2014. Der Artikel, welcher von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig während I. Weltkrieges (1913-19berichtet, wurde veröffentlicht.

16.-17. Oktober 2014. Patronatsfest in Leipzig.

19. – 25. Oktober 2014. Pilgerfahrt nach Estland.

6.-8.November 2014. Russische Gedächtniskirche nimmt wieder an der Ausstellung „Denkmal 2014“ in Leipzig teil.

1. Dezember 2014. Gedenken, gewidmet Alexander I., Heeresführer der Russischen. Armee, dessen 22.000 Krieger bei Völkerschlacht fielen.

5.-19. Januar 2014. Zum Vorabend Christi Geburt erscheint der Film über die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig.
Am Vorabend Christi Geburt, 6. Januar 2014 im Programm des Studios «Orthodoxes St. Petersburg» (Sendungsregion St. Petersburg, Leningradskaja Oblast und der Nordwestlichen Region Russischen Föderation) erscheint der Film über den Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig (Wiederholung am 19. Januar). Der Film wurde zum 100. Jahrestag der Russischen Gedächtniskirche des hl. Alexij zu Leipzig im o.g. Studio vorbereitet worden. Für den europäischen Raum sendete das russ. Fernsehsender „Soyus“ den geleichen Film am 3., 7. und 9. Januar.

6.-7. Januar 2014. Weihnachtsfeier für die Kinder in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig.
Am 7. Januar 2014, zum Fest Christi Geburt, in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig fand die feierliche Liturgie statt. Nach dem Gottesdienst haben die Kinder der sonntagschule der Gedächtniskirche und ihre Eltern den Aufführung und die Bewirtung veranstaltet. Auch am Vortag, den Heiligabend, nach Vesper sind die Kinder vor der Gemeinde aufgetreten. Bereits im Vorfeld des Weihnachtstages haben die Eltern und die Kinder der sonntäglichen Schule haben die Sendepaketen bzw. Geschenke für ihren Altersgenossen in Russland vorbereitet. Die Spendensumme, die zum Sternensingen am Heiligabend gesammelt sind, betrug rund 400,00 Euro. Wie auch in die vorigen Jahre, die Spende und die Paketsendung mit den Weihnachtsgeschenken nach Russland entsandt: ins Kinderheim beim Marfo-Mariinski Kloster zu Moskau.

20. Januar 2014. Die Reparaturarbeiten an der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig werden andauern.
In Zusammenhang mit dem Doppeljubiläum der Völkerschlacht und 100. Jahrestag der s Russischen Gedächtniskirche werden in Leipzig (in Oktober 2013) in der Gedächtniskirche seit 2010 die umfangreichen Reparaturen durchgeführt. Ein Teil wird von der Stadtverwaltung Leipzigs, und die andere – von der Russischen Gedächtniskirche durchgeführt.

Nach den letzten Mitteilungen, werden die notwendigen Reparaturarbeiten außen und innerhalb des Gebäudes, sowie – die Wiederherstellung der Gegenstände der inneren Ausstattung des Denkmals, die die Gemeinde der Gedächtniskirche vorgenommen hat, im neuen Jahr 2014, andauern.

27. Januar 2014. Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Leipzig
Am Montag, den 27. Januar, wurde in der Nikolaikirche das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus veranstaltet. Ebenso wurde an diesem Tag an den 70. Jahrestag des Endes der Blockade Leningrads gedacht. Da dieses Datum besonders die Leipziger jüdischer wie russischer Herkunft, welche einst in der Sowjetunion lebten leben, bewegt wurde das Gedenken zusammen mit Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft Leipzigs gestaltet. Auch das Männerchor Leipzig-Nord wirkte bei der Gedenkstunde mit. Zum Abschluss des Friedensgebets laß der Erzpriester Alexei Tomjuk, von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig, den Psalm 120 in der Versammlung.

5. April 2014. Jährliche Gemeindeversammlung in Leipzig.
Am 5. April wurde die jährliche Gemeindeversammlung der orthodoxen Christen der Stadt Leipzig durchgeführt. Die Versammlung wurde vom Hauptgeistlichen der Russischen Gedächtniskirche, Erzpriester Alexei Tomjuk, eröffnet. Damm wurde das Leben der Gemeinde im 2013, seit der letzten Gemeindeversammlung bewertet. Speziell wurde hier die Teilnahme der Gemeinde an den Völkerschlacht – Festtage in Leipzig (Oktober 2013) besprochen. Die nächste Gemeindeversammlung wird im März 2015 stattfinden und die nächste Gemeindefest: im Oktober 2014.

12. April 2014. Einweihung der Kuppel der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig (Presseinformation vom 3. April 2014)

Am 12. April, im Vorfeld des Osterfestes, wird an der Russischen Gedächtniskirche, zum Abschluss des wichtigsten und teuersten Teiles ihrer Erneuerung, die Einweihung des Kuppelkreuzes des historischen Denkmals stattfinden. Am 12. April wird zuerst die Liturgie (10:00-12:00) vom russischen Erzbischof Feofan von Berlin und Deutschland, in Anwesenheit der Geistlichkeit seiner Diözese und hiesiger Gläubiger, gefeiert.

Um 12:00, unter Teilnahme der Presse, der offiziellen Gäste, der Geistlichkeit, der Gläubigen und der Gäste aus Russland, wird die Einweihung der Kuppel des Denkmals stattfinden – dies soll unmittelbar beim Kreuz des Denkmals, in der Höhe von ca. 60 Meter vollzogen werden.

Auf dem Festakt um 12.00 erwarten wir die Teilnahme des Oberbürgermeisters von Leipzig, B.Jung (weil gerade durch das Engagement der Stadt Leipzigs so viele Mittel für die Wiederherstellung des Denkmal von überall gesammelt wurden), des Botschafters der Russischen Föderation Wladimir M. Grinin, des Generalkonsuls Russlands, der Vertreter des Russischen Kosaken und anderer Gäste. Die Grußworte sollen ebenso vom russischen Botschafter und vom Oberbürgermeister Leipzigs übernommen werden. Anschließend wird die Kranzniederlegung an den Gräbern der russischen Gefallenen der Völkerschlacht in der Krypta des Denkmals, sowie ein kleiner Empfang für die Gäste, stattfinden.

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Die festliche Einweihung des Kuppelkreuzes der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig markiert den Abschluss eines ganzen Komplexes der Wiederherstellungsarbeiten, innen und außen am Denkmal (ihre Kosten beliefen sich auf über 1 Mio. Euro). Die Mittel für diesen zweiten und kostspieligsten Teil der Reparatur wurden auf Bund-, Land- und Kommunalebenen, aus der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz, von hier und aus Russland, gesammelt. Ein großer Beitrag, über 11 Mio. russ. Rubeln, für die Arbeiten innen und außen, sind von der Moskauer Stadtverwaltung und aus privaten Fonds zur Verfügung gestellt.

So wurde die Wiederherstellung des Denkmals zum gemeinsamen, dauernden Projekt und zum sehr guten Beispiel der erfolgreichen Zusammenarbeit Russen und  Deutscher im Bereich der Kultur.

Gerade die Wiederherstellung der Kuppel des Denkmals, in einer Höhe von ca. 60 Metern, erwies sich besonders kompliziert. Obwohl die letzte Erneuerung der Kuppel bzw. des Kreuzes noch vor 50 Jahren zum Jubiläum des Denkmals (1963) unternommen worden war, wurde diese Erneuerung zum Jubiläum 2013 zuerst nicht vorgesehen. Nur im Laufe der Dachreparaturen wurde dann klar, wie die „Bild“ mitteilte, dass sowohl die Deckung als auch die Vergoldung der Kuppel ersetzt werden sollte, da sie sich seit langem im Notzustand befanden. Wegen dieser zusätzlichen Arbeiten wurde der Abschluss der Arbeiten am Denkmal auf den Frühling 2014 verschoben.

Für den Feiertag am 12.April bereiten wir auch die Ausstellung des einzigartigen Exponats – des großen historischen Teppichs des Russischen Denkmals, vor, welcher durch die Spenden des Generalkonsulats des Russischen Reiches und der russischen Kolonie in Leipzig 1913 gewebt wurde und zur damaligen Einweihung des Denkmals aufgelegt wurde. Zurzeit wird er im Grassimuseum Leipzigs aufbewahrt. Ebenso bereiten wir die Ausstellungsstände über die Reparatur des Denkmals vor, um den Russen und den Deutschen seine kulturelle Einmaligkeit vorzuzeigen, und auf alle dringenden Reparaturen aufmerksam zu machen.

Der historische Teppich der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig
Der Historische Teppich wurde 1912 für die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig vom russischen Akademiker und Architekten Wladimir Alexandrowitsch Pokrowskij entworfen und in Deutschland 1913 gewebt. Seit Oktober 1913 wurde er im Hauptraum der Russischen Gedächtniskirche ausgestellt. Wie auch andere Gegenstände der Gedächtniskirche wurde dieser Teppich von einem russischen Künstler entworfen und durch Spenden russischer Menschen, welche im Russischen Reiche durch öffentliche Spendenaufrufe gebeten wurden zu helfen, und u.a. auch mit Hilfe von religiösen Gemeinschaften fertig gestellt. Um die Finanzierung und um den Auftrag kümmerte sich die Russische Kommune Leipzig. Auf Anruf des Generalkonsuls des Russischen Reiches zu Leipzig, Graf Ivan Alexandrowitsch Musin-Puschkin und seine Gattin, wurde die Geldsumme zur Herstellung des Teppichs gesammelt. Schließlich, ab der Einweihung der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig im Oktober 1913, und für viele Jahre danach, lag der historische Teppich in den für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen zur Anschauung und Bewunderung, als Prachtstück der russischen Kultur. Im Jahre 1996/97 wurde der Teppich im Auftrag des Kulturamtes Stadt Leipzig restauriert. Es wurde vorgeschlagen, dass der Teppich eine Weile im Grassimuseum Stadt Leipzig, Kulturamt aufbewahrt werde, da die Wände in den unteren Räume immer noch nass waren, und Stadt Leipzig dieses Nassschaden zwar reparieren müsste, aber nicht konnte.

Am 13. April werden die Feiern anlässlich der Weihung, für die Gläubigen und die Gäste des Denkmals, stattfinden.

20.-24. April 2014. Delegationsreise nach Moskau.
In den letzten Jahren hat die Zusammenarbeit der Stadt Leipzig mit russischen Partnern und insbesondere mit der Stadt Moskau eine große Intensivierung und Dynamik erfahren. So hatte das Jahr 2013 u.a. mit der zum zweiten Mal erfolgreich ausgerichteten Messe „Denkmal Moskau“ sowie dem 200. Jubiläum der Völkerschlacht und dem 100. Jahrestag der Weihe der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig große Höhepunkte dieser bilateralen Beziehungen.

Um den erfolgreichen Weg der Kooperation fortzusetzen, wurde die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens durch die Bürgermeister der beiden Städte geplant, welche die Basis für den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Messe, Gesundheit, Wissenschaft, Bildung sowie Kultur bilden sollte.

Fast 50 Teilnehmer aus Leipzig und der mitteldeutschen Region umfasste die Delegation um Oberbürgermeister Burkhard Jung, welche vom 22. bis 25. April in Moskau weile. Auf der Liste finden sich u.a. die führenden Köpfe zahlreicher Unternehmen.

An der Delegationsreise nahm auch der Erzpriesters Alexei Tomjuk, Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig, teil. Am 23.04.2014 wurde im Moskauer Rathaus der Kooperationsvertrag langjährige kommunale Zusammenarbeit beider Städte besiegelt. Der Oberbürgermeister Moskaus hat u.a. Unterstützung für weitere Restaurierung der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig signalisiert, welche ihrer 100-Jahrfeier zum Jubiläum 200 Jahre Völkerschlacht bereits 2013 gefeiert hat.

7. Mai 2014. Das Gedenken der russischen Opfer.
Am 7. Mai wurde auf dem Leipziger Ostfriedhof das Gedenken des 69. Jahrestages der Befreiung Europas vom Faschismus und Shoa gefeiert, und an den Opfer des II. Weltkrieges am russischen Ehrenmal auf demselben Friedhof gedacht. Die Worte des Gedenkens sprachen die Veteranen und Nachgebliebene Bürger Leipzigs, welche u.a. aus Weißrussland, Ukraine und Russland stammen, der Vorsitzender der Fraktion Linke im Sächsischen Landtag, russische Diplomaten sowie die Vertreter öffentlicher und religiöse Gemeinschaften; aus der Russischen Gedächtniskirche und der Israelitischen Gemeinde; Künstlerische Gestaltung bot der Ensemble des Deutsch-Russischen Zentrum Sachsen e.V. an.

Zum Gedenken der auf dem Platz begrabenen Rußen sprach der Erzpriester der Russischen Gedächtniskirche das Gebet für Seelenruhe der Verstorbenen.

1. Juni 2014. «Tag der Russischen Sprache» in der Russischen Gedächtniskirche, für Kinder aus der Gemeinde der Gedächtniskirche.

4.-6. Juni 2014. Bundeskonferenz der Landsleuteverbands in Leipzig.
4.-6. Juni fand in Leipzig die VIII. Bundeskonferenz der russ. Landsleute in Deutschland statt. Außer der Vertreter von russisch-deutsche Vereinen haben an dem Treffen der Generalkonsul V.Logutov und der Vorsteher der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig Erzpriester A.Tomjuk teilgenommen. Zur Konferenz hat der Erzpriester ein Referat über kulturellen Bedeutend der Gedächtniskirche bereitet.

8. Juli 2014. Repräsentanten europäischer Fürstenhäuser enthüllen in Leipzig eine Bronzetafel zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht.
Eine Gedenktafel an der Villa Ida am Mediencampus der Stiftungen der Sparkasse Leipzig mahnt seit heute Europas Entscheidungsträger in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Medien, das gemeinsame Haus Europa in seinem Umfeld zu befrieden und in seinen Fundamenten zu stärken. Die bronzene Tafel trägt den Text des Kommuniqués, das 17 Repräsentanten europäischer Fürstenhäuser anlässlich des 200. Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig während eines Gedenktreffens am 19. Oktober 2013 in Leipzig verabschiedet hatten. Dabei waren sie der Einladung der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig gefolgt. Die Gedenktafel wurde heute von Georgi Michailowitsch Großfürst von Russland sowie Franz Friedrich Prinz von Preußen und den anwesenden Fürstenhäusern der Öffentlichkeit übergeben. Das Kommuniqué würdigt das wahrhaftige Gedenken anlässlich des 200. Jahrestages der Völkerschlacht in Leipzig.

„Erinnerung sollte mehr sein als bloßes Andenken. Sie sollte auch Bedeutung gewinnen für unser heutiges Denken und Handeln“, fasste Dr. Harald Langenfeld, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig, die Intention des Gedenktreffens wie des Kommuniqués zusammen: „Vor einem dreiviertel Jahr noch schien die Gefahr kriegerischer Auseinandersetzungen in Europa in weiter Ferne. Heute führen uns die in Osteuropa aufgeflammten bewaffneten Konflikte schmerzhaft vor Augen, dass ein friedliches Miteinander in Europa weiterhin keine Selbstverständlichkeit ist“, so Langenfeld weiter. Regionale Auseinandersetzungen können nach wie vor eine gefährliche Eigendynamik gewinnen und auch das heutige Europa an den Rand eines Krieges führen. Die aktuelle Entwicklung beispielsweise in der Ukraine stellt Entscheidungsträger wie Bürger vor die Herausforderung, das Friedensprojekt Europa weiter voranzutreiben.

An der Enthüllung der Gedenktafel während einer Feierstunde am „Mediencampus Villa Ida“ nahmen viele der Unterzeichner aus den europäischen Fürstenhäusern teil, darunter unter anderem Georgi Michailowitsch Großfürst von Russland; Franz Friedrich Prinz von Preußen; Heinrich Prinz von Hannover; stellvertretend für das sächsische Königshaus, ihren Neffen Alexander, Maria Josefa Prinzessin von Sachsen, sowie Michael-Benedikt Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach. Darüber hinaus waren zahlreiche Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Kirche sowie Mitglieder des consularischen Corps zur Enthüllung anwesend.

Im Namen der Russischen Gedächtniskirche nahm an der Veranstaltung der Erzpriester Alexej Tomjuk teil.

© Pressemitteilung der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig

25. August 2014. Teilnehmer der Aktion „Wege des Gedächtnisses — Wege des Friedens“ (Moskau) besuchen die Gedächtniskirche.
Am 25. August hat die Gruppe der Teilnehmer der Aktion „Die Wege des Gedächtnisses – die Wege des Friedens“ die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig besucht. Die Aktion wurde zum 70. Jahrestag des Sieges über Nazideutschland in Moskau gestartet, und ging vom 20. bis zum 28. August durch die damals von den russischen Soldaten befreiten Städte Deutschlands und Polens – von Moskau durch Warschau, Danzig, Leipzig, Weimar und Dresden – bis zu Berlin. In Deutschland besuchte die Gruppe die ehem. Konzentrationslager Sachenhausen, Buchenwald und die Gedenkstätte im Treptow Park Berlins. An der Aktion, welche die Russische historische Gesellschaft führte, nahmen Aktivisten der Heimatvereine, Geschichtslehrer und die Veteranen des Krieges teil. «Der Weg des Gedächtnisses» fing beim Grab des unbekannten Soldaten beim Kreml in der russischen Hauptstadt an.

„Diese Fahrt wird zur Erhaltung des Gedächtnisses über die Opfer des Nazismus, Millionen Gefallener an den Fronten, in der Okkupation und den Konzentrationslagern in den Kriegsjahren gewidmet, sowie – dem gemeinsamen Kampf der Nationen und der Antihitlerkoalition gegen den Nationalsozialismus“, – sagte der Berater des Gouverneurs des Moskaugebietes I.Tschajka.

In Leipzig hat die Gruppe die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig und ihre Krypta besucht, vor der Gedächtniskirche haben sie den Kranz auf das Grab des unbekannten Soldaten (gefallenen 1945) niedergelegt. An der Aktion in Leipzig waren der Vertreter der Botschaft Russlands in Berlin, der Vizekonsul des Russischen Generalkonsulats in Leipzig, und der Hauptgeistliche der Russischen Gedächtniskirche Alexej Tomiouk anwesend.

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Auf dem Boden Europas befinden sich 4 tausend Denkmäler und Gedenkstätte der 2.5 Millionen im zweiten Weltkrieg gefallenen russischen Soldaten. In Deutschland befinden sich davon 3600 Friedhöfe und Massengräber der russischen Soldaten.

31. August 2014. Andacht zum Beginn des Schuljahres in der Gedächtniskirche.
Am 31. August, gleich nach der hl. Liturgie wurde in der Gedächtniskirche für rund 30 Schulkinder, Studenten und ihre Eltern eine Andacht zum diesjährigen Schuljahresbeginn vollzogen.

1. September 2014. Neue Reparaturen im Altarraum der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig beginnen.
Im September 2014 wurde mit den neuen Reparaturen an der Gedächtniskirche, eines der bekanntesten Stadtmerkmale Leipzigs, begonnen. Auf Anregung der Gemeinde der Gedächtniskirche wurden durch das Kulturamt der Stadt Leipzig in dem historischen Gebäude der Gedächtniskirche wichtige Maßnahmen ergriffen. Danach wurden im Altarraum die Fenster, welche durch etwa 100 Jahre gealtert sind, komplett ausgetauscht.

7. September 2014. «Tag des offenen Denkmals» in der Russischen Gedächtniskirche.
Am 7. September, nahm die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig schon zum dritten Mal an dem bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“, teil. An diesem Tag wurde die Gedächtniskirche von vielen Interessierten als Gebäude der russischen Bau- und Sakralkunst besucht.

September-Oktober 2014. Der Artikel, welcher von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig während I. Weltkrieges (1913-1927) berichtet, wurde veröffentlicht.
Der Artikel, welcher von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig während im Zeitraum des I. Weltkrieges und danach (1913-1927) berichtet, wurde im September-Oktober 2014 in der Zeitschrift „MOCT“ („Brücke“) in Leipzig veröffentlicht. Zum letzten Male wurde in dieser Zeitschrift zu selben Thema der Artikel mit dem Titel „Zu dem 100. Jubiläum der Grundsteinlegung der Russischen Gedächtniskirche in Leipzig (1912-2012). Der kulturelle Wert der Gedächtniskirche“, in russischer Sprache im Frühling 2012 veröffentlicht. Die Texte und die Fotografien für beide Artikel wurden vom Erzpr. A.Tomjuk, Hauptgeistlichen der der Gedächtniskirche vorbereitet. Die Publikationen in der Zeitschrift „Brücke“ ist ein gemeinsames Projekt des Russischen der Gedächtniskirche und des Integrationsverein „Leipzig – Brücke der Kulturen e V.“, welches russische Landsleute und die russischsprachigen Auswanderer betreut.

16. – 17. Oktober 2014. Patronatsfest in Leipzig.
Anlässlich des Festes der hll. Hierarchen von Moskau, Peter, Alexij, Jona, Philipp und Hermogen (18./5. Oktober), des Patronatsfestes der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig, stattete der Erzbischof von Berlin, Feofan, der Leipziger Gemeinde einen Pastoralbesuch ab. Er feierte die Liturgie zusammen mit dem Erzpriester Georgij Antonjuk, Erzpriester Alexij Tomjuk (Gemeindevorsteher) und weiteren Geistlichen. Nach Abschluss der Liturgie hat sich der Erzbischof von Berlin und Deutschland Feofan an die Gläubigen mit einem Hirtenwort gewandt. Er teilte mit, dass S. H. Patriarch von Moskau und ganz Russland Kirill zum 18. Oktober 2013, in der Anerkennung des Beitrags des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig Burkhard Jung zur Wiederherstellung des Russischen Denkmals und zu seinem 100-jährigen Jubiläum, ihn mit der Medaille «Ruhm und Ehre» der I. Stufe* ausgezeichnet hat. Anschließend wurde die Medaille Herrn Jung vom Erzbischof überreicht.

Nach der Liturgie wurde ein Gedenkgottesdienst zu Ehren der in der Völkerschlacht 1813 gefallenen russischen Soldaten gefeiert. Da die Gedächtniskirche z.Zt. noch renoviert wurde, wurde dieser in der oberen Kirche zelebriert.

19. – 25. Oktober 2014. Pilgerfahrt nach Estland.
Vom 19. bis zum 25. Oktober reiste eine Gruppe von 30 Mitgliedern der Kirchengemeinde Leipzig nach Estland. Im Rahmen der sommerlichen Pilgerschaft besuchte die Gruppe das Mariä-Entschlafen-Nonnenkloster bei Kuremäe, in Estland.

Am Morgen des 17. Oktober besuchten die Pilger das Skit (Kleinkloster) des hl.Elias im Dorf Wasknarwa, im Osten Estlands. Ebenso nahm die Leipziger Gruppe an den Sommerarbeiten des Klosters teil; zu seinem Aufbau wurde auch eine kleine Spende erbracht.

6. – 8. November 2014. Russische Gedächtniskirche nimmt wieder an der Ausstellung „Denkmal 2014“ in Leipzig teil.
Vom 6. bis zum 8. November nahm die Russische Gedächtniskir­che zu Leipzig an der „Denkmal 2015“ – Ausstellung in Leipzig teil. Am 8. November besuchte die Delegation aus Moskau die Russische Gedächtniskirche. Nach der Besichtigung des Hauptraums des Denkmals wurden in der Krypta die Blumenkränze für die in der Völkerschlacht bei Leipzig gefallenen Russen niedergelegt. Beim Tee, in der informellen Atmosphäre unterhielt man sich mit dem russischen Geistlichen. An der Veranstaltung in der Gedächtniskirche von der russischen Seite teilnahmen der Minister der Moskauer Stadtverwaltung, Leiter des Departements des Kulturerbes A.W.Kibowskij sowie andere Gäste aus Russland teil.

1. Dezember 2014. Gedenken, gewidmet Alexander I., Heeresführer der Russischen. Armee, dessen 22.000 Krieger bei Völkerschlacht fielen.
Am 1. Dezember um 10.00 Uhr wurde in der Krypta der Russischen Gedächtniskirche ein Gedenkgebet und anschließend eine Kranzniederlegung vom Erzpriester Alexej Tomjuk in Anwesenheit mehrerer deutscher wie russischer Teilnehmer verrichtet. Dann fuhren die Gäste, unter ihnen der Erzpr. A. Tomjuk und Vertreter der russischen Gemeinde, zur Kranzniederlegung im Völkerschlachtdenkmal zu Leipzig.

Dieses Gedenken war dem Jahrestag des Zaren Alexander I., Heeresführer der Russisch-Kaiserlichen Armee in der Völkerschlacht bei Leipzig gewidmet. Die von ihm geführten 127.000 Russen standen den deutschen Alliierten in dieser Schlacht zur Seite und erlitten den größten Verlust in der Schlacht für die Befreiung Deutschlands. 22.605 Russen fielen in diesen Befreiungskampf gegen Napoleon hier bei Leipzig. Einige von ihnen wurden später in der in der Krypta der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig begraben. In der Krypta befindet sich auch ein Bild vom Alexander I., vom russ. Maler Wasilij Karlowitsch Sal (Sankt-Petersburg, 1913).