1.–2. Dezember 2025. Erzbischof Tichon besucht Leipzig

Der Erzbischof Tichon von Rusa, der Vorsteher der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland, besuchte die Stadt am 1. und 2. Dezember.
Am Abend des 1. Dezember besuchte Seine Eminenz das Neue Rathaus Leipzigs, wo er sich mit Bürgermeisterin Dr. M. Münch traf. Am folgenden Tag hatte der Erzbischof ein weiteres Treffen mit der Leitung des Kulturamtes. Bei den Gesprächen wurden Fragen erörtert, die mit dem besonderen Status der Gedächtniskirche in Leipzig zusammenhängen.
Die Vertreter der Stadt betonten die besondere Stellung der historischen Gedächtniskirche im kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Auf seiner Dienstreise wurde der Erzbischof von Priester Roman Banak (Russische Hl.-Simeon-Kirche in Dresden) und Erzpriester Alexij Tomjuk, dem Vorsteher der Russischen Gedächtniskirche, begleitet.
Vor der Abreise verrichteten Seine Eminenz mit der Klerus Gebete in der Kirche des hl. Alexij.
18. November 2025. Der Erzbischof Tichon von Ruza hielt die hl. Liturgie in der Kathedrale zu Berlin

Am 18. November, dem Gedenktag des Hochheiligen Tichon, Patriarchen von Moskau und ganz Russland und der Väter des Landeskonzils der Russischen Kirche von 1917-1918, hielt der Leiter der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche, Erzbischof Tichon von Ruza, die Göttliche Liturgie in der Kathedrale zu Berlin.
Seiner Exzellenz konzelebrierten Erzpriester Georgi Antoniuk und Alexi Tomjuk, von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig. Nach der Liturgie hielt Erzbischof Tichon eine Predigt.
23. November 2025. Abendandacht der syrisch-orthodoxen Gemeinde
Am Samstagabend, dem 23. November, haben die Gläubigen der syrisch-orthodoxen Gemeinde in Leipzig im Erdgeschoss der Russischen Gedächtniskirche eine Abendandacht gefeiert. Der Gottesdienst war dem Beginn des Weihnachtsfastens gewidmet und wurde vom Priester Rabih Nassour, Vorsteher der Leipziger Gemeinde der Antiochenisch-orthodoxen Metropolie in Deutschland, eingeleitet.

Seit den 1920er Jahren feiert das Antiochenische Patriarchat die Feiertage nach dem neuen, gregorianischen Kalender. Nach diesem Kalender beginnt das Weihnachtsfasten bereits am 15. November.
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Die rum-orthodoxe Christen kamen nach Europa in den 1960-1970er Jahren. Sie stammen aus Syrien, Libanon, Palästina, Jordanien und Irak, vor allem aber aus der Hatay-Provinz in der Südosttürkei mit Hauptstadt Antakya, dem historischen Antiochia. Diese Gegend gilt als der Gründungsort ihrer Mutterkirche und gehört zu den ruhmreichsten Wiegen des Christentums. Heute vereint die Antiochenisch-Orthodoxe Metropolie in Deutschland, mit Sitz in Köln ca. 24.000 rum-orthodoxe Mitglieder.
2-3 Oktober 2025. Gemeinsame Pastoralkonferenz der Geistlichen in Krefeld
Am 2-3 Oktober fand Krefeld eine gemeinsame Pastoralkonferenz der Geistlichen der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland statt.

Zur ersten Sitzung wandten mit Grußworten sich der Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland, Erzbischof Tichon von Rusa, sowie Bischof Job von Stuttgart (Russ. Auslandskirche) an die Teilnehmer. Im Laufe des Tages wurden folgende Referate gehalten:
• Das Konzil von Nicäa als Grundlage kirchlicher Einheit in der orthodoxen Diaspora;
• Die Relevanz des Ökumenischen Konzils von Nicäa für die pastorale Arbeit in Deutschland;
• Elternrechte und Pflichten der Kinder in Deutschland.
Am Morgen des 3. Oktober, dem Festtag aller Heiligen der Deutschen Lande, zelebrierten der Erzbischof Tichon von Rusa, und Bischof Job die Göttliche die hl. Liturgie, an die Geistliche beider Diözesen teil nahmen.
Nach dem Kommunionvers hielt Priester Roman Bannak eine Predigt über die Heiligen der deutschen Lande und ihre Bedeutung für das kirchliche Leben heute.
Im Anschluss an die Liturgie wurden folgende Referate gehalten:
• Das Sakrament der Beichte – Probleme und Lösungen in der heutigen Praxis;
• Ekklesiologie: die Grenzen der Kirche und ihre praktische Bedeutung.
Zum Abschluss der Konferenz hatten die Geistlichen Gelegenheit die aktuellen Aspekte der pastoralen Arbeit und des kirchlichen Lebens zu erörtern.
Der Erzpriester A. Tomjuk, der die Russische Gedächtniskirche in Leipzig vertrat, nahm am Programm der Veranstaltung teil.
18. Oktober 2025. Gemeindefest in Leipzig
Am 18. Oktober, dem Festtag der heiligen Hierarchen von Moskau, wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig die Göttliche Liturgie gefeiert. Ihr standen Erzpriester Georgij Antonjuk aus der Berliner Diözese sowie Alexij Tomjuk, Vorsteher der Leipziger Kirche, zusammen mit vielen Gästen vor.

Anschließend fanden in der Kirche ein gemeinsames Teetrinken und Einzelgespräche mit Gemeindemitgliedern statt. Am Nachmittag wurde in der Kirche ein Gedenkgottesdienst für die in der Völkerschlacht gefallenen Soldaten gefeiert.
18. Oktober 2025. Gedenkzeremonie zum Jahrestag der Völkerschlacht in Leipzig
Am 16.-18. Oktober 1813 fand bei Leipzig die entscheidende Schlacht der Napoleonischen Kriege an, die in die Geschichte als Völkerschlacht eingegangen ist. Mehr als 127.000 russische Krieger nahmen daran teil, angeführt vom russischen Kaiser Alexander Pawlowitsch I. Russische Soldaten und Kosaken spielten eine wichtige Rolle in der Schlacht, die über das Schicksal europäischer Staaten und Völker entschied. Zum Gedenken an diese Ereignisse und an die Gefallenen bei Leipzig wurde im Jahr 1913 die Gedächtniskirche des Russischen Ruhms, zum Hl. Alexei von Moskau, eingeweiht.

Am 18. Oktober 2025 fand in Leipzig eine feierliche Gedenkzeremonie statt, die dem 212 Jahrestag der „Völkerschlacht“ gewidmet war. An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, unter anderem aus der Abteilung für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter der Russisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats, sowie der Kosaken-Gemeinschaften aus ganz Deutschland.

In der Russischen Gedächtniskirche der Russischen Ehre, die im Jahre 1913 zum Gedenken an die Völkerschlacht errichtet wurde, fand ein Gedenkgottesdienst statt. Anschließend wurden in der Krypta der Kirche, am Grab der russischen Soldaten, die in der Schlacht bei Leipzig gefallen sind, Kränze und Blumen niedergelegt.
In seinem Grußwort an die Anwesenden dankte der Botschafter Netschajew dem Vorsteher der Kirche, Alexij, und der Kosakengemeinschaft in Deutschland für die sorgfältige Bewahrung des russischen historischen Erbes und für die Pflege der Ruhestätte der hier gefallenen russischen Soldaten.
Nach der Veranstaltung besuchten die russischen Diplomaten den Ehrenhain auf dem Ostfriedhof Leipzigs, wo viele sowjetischen Soldaten, gefallenen im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945 beigesetzt wurden.
© Rus. Botschaft in Berlin
17. September 2025. Das neue Studienjahr an der Orthodoxen Fernschule hat begonnen

Im September begann an der Orthodoxen theologischen Fernschule der Unterricht. Dieser wird in zwei Kursen angeboten: dem Katechesekurs „Einführung in die Orthodoxie“ und dem dreijährigen theologischen Kurs „Vertiefung in den orthodoxen Glauben“.
Der Unterricht wird von 19 qualifizierten Dozenten erteilt, welche zu orthodoxen autokephalen Kirchen, u.A. der Russischen, Griechischen, Rumänischen angehörenen.
Ebenso wurden für den Unterricht benötigte Lehrbücher in deutscher Sprache herausgegeben. Die Anmeldung bzw. die genauen Informationen finden Sie auf der Webseite: www.orthodoxe-fernschule.de
7. September 2025. Beitrag zu den Interkulturellen Wochen 2025 in Leipzig: Russische Kirche öffnet ihre Türen

Vom 22. August bis 28. September finden in Leipzig die Interkulturellen Wochen statt. Sie wurden am Burgplatz mit einer Feier am Freitag, den 22. August eröffnet. Schwerpunk war diesmal das 50-jährige Jubiläum der deutsch-vietnamesischen Beziehungen. Der jährliche Beitrag zu den interkulturellen Programm war am Sonntag, dem 7. September die öffentliche Führung durch die russisch-orthodoxe Kirche des Erzpriesters Tomjuk vorgenommen. Thema der Führung war die Gedächtniskirche, als Ort geistiger Inspiration und Kultur darzustellen, und den Interessierten Einblicke in die russische Glaubenswelt zu ermöglichen.
Wie bei anderen Kirchen der Stadt hatte diese Veranstaltung zum Ziel, den interreligiösen und interkulturellen Austausch zu fördern und ein besseres Verständnis zu schaffen.
14. September 2025. Tag des offenen Denkmals
Auch im Jahr 2025 nahm die Russisch-Orthodoxe Gedächtniskirche zu Leipzig am Programm des deutschlandweiten Denkmaltags wieder teil. Die Gedächtniskirche wurde 1913 geweiht, zum Gedenken an 22.000 russische Soldaten, die in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 gefallen sind. Die Kirche ist kulturhistorisch wie liturgisch ein wertvolles Objekt, mit der Ausstattung eines Kirchenraums von hoher Ikonenwand mit 78 Ikonen aus den Jahren 1912–1913. Sie ist anscheinend eine der schönsten Sakralbauten der Stadt. In den Jahren 2012–2014 wurde die Restaurierung ihrer kostbaren Ausstattung unter Anderen durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gefördert.

Die Führung durch das Denkmal wurde vom Erzpriester Tomjuk übernommen.
22. September 2025. Ökumenisches Gebet in Leipzig
Im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2025 fand am Montag in der Nikolaikirche Leipzig ein ökumenisches Friedensgebet unter dem Motto „Integration miteinander teilen, voneinander lernen“ statt. Zu der Andacht, die vom Stadtökumenekreis Leipzig organisiert wurde, versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter der reformierten, evangelischen und katholischen Gemeinden. Auch die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig ist seit mehreren Jahren Teil dieses Kreises. Erzpriester Tomjuk sprach bei der Feier ein Gebet, das den Gedanken der Integration und des friedlichen Miteinanders aufgriff. Die Veranstaltung setzte ein sichtbares Zeichen für respektvolles Zusammenleben in der vielfältigen Stadtgesellschaft.

Juli 2025. Die Reparatur der historischen Leuchter ist abgeschlossen
Im Juli 2025 wurde die Reparatur (Teilrestaurierung) zweier antiker Leuchter abgeschlossen, die vor der Ikonostase im unteren Raum der Russischen Gedächtniskirche stehen. Eine externe Bewertung ergab, dass beide Messingleuchter mit antiker Verarbeitung im Laufe der Zeit bereits teilweise repariert worden waren. Es wird angenommen, dass die Leuchter ursprünglich vor etwa 200 Jahren aus St. Petersburg nach Weimar gelangten. Zusammen mit der Ikonostase und weiteren Gegenständen befanden sie sich einst in der russischen Hauskirche der russischen Großfürstin Maria Pawlowna (†1859), späteren Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in dieser Hauskirche, die sich im Haus der Baronin von Stein befand, russisch-orthodoxe Gottesdienste immer noch abgehalten – bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
Seit Anfang der 1930er Jahre gelangten einige dieser Gegenstände in die Russische Gedächtniskirche in Leipzig.

Links: Ausschnitt aus einer Fotografie von 1896 aus der russischen Hauskirche in Weimar, erbaut Anfang des 19. Jahrhunderts.
Rechts: Restaurierte Kerzenständer aus der Hauskirche in Weimar, neben einer Ikone aus derselben Kirche (Leipzig, 2025)
Juni 2025. Neuer Artikel zur Geschichte der Gedächtniskirche wurde veröffentlicht.

In den letzten Maiwochen 2025 wurde auf dem Internetportal des Moskauer Kirchlichen Wissenschaftlichen Zentrum („Die Orthodoxe Enzyklopädie“) ein neuer Artikel von dem Erzpriester Alexey Tomyuk, über die Geschichte der Gedächtniskirche und ihrer Geistlichen Kyrill Schimski-Matweew veröffentlicht.
Bereits in den Jahren 2016-2018 wurden in der Moskauer Zeitschrift „Bote der Kirchen-geschichte“ fünf Artikel zur Geschichte der Gedächtniskirche von dem selben Autor publiziert.
Neuer Artikel mit dem Titel: Der Dienst der Russischen Gedächtniskirche und ihres Priesters während der tragischen Kriegsjahre in Leipzig (1941–1945) befasst den kurzen aber schwierigen Lebensabschnitt der Gedächtniskirche während des Zweiten Weltkrieges Deutschlands in den Jahren 1941–1945.
Resümee zum Artikel des Erzpriesters Alexey Tomyuk,„Der Mönchspriester Kirill, Hauptgeistlicher der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig, 1941–1945“.
Der Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig während des Zweiten Weltkrieges, insbesondere in den Jahren von 1941 bis 1945. In diesem Zeitraum führte Deutschland einen Krieg gegen die Sowjetunion.
Die Publikation knüpft an einen zuvor veröffentlichten Beitrag desselben Autors an (Russische Gedächtniskirche zu Leipzig, in den 1930–1940er Jahren) und richtet ihren Fokus insbesondere auf den seelsorgerischen Dienst des Geistlichen der russisch-orthodoxen Kirche in Leipzig und auf seine Betreuung russisch-orthodoxer Gläubiger in diesen schwierigen Kriegsjahren.
Mit Kriegsbeginn wurden zahlreiche sowjetische Zivilisten von der deutschen Wehrmacht zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verschleppt – darunter auch viele nach Leipzig. Infolgedessen wuchs die örtliche russisch-orthodoxe Gemeinde – über die bereits aktiven Gemeindemitglieder aus Reihen der Emigranten hinaus – um Kriegsgefangene und sogenannte „Ostarbeiter“ an.
In Folge ihrer Verschleppung wurden diese Menschen für mehrere Monate Teil der Gemeinde. Viele Frauen gebaren in Gefangenschaft Kinder, die daraufhin in der Gedächtniskirche getauft wurden. Andere, darunter auch Kinder, überlebten die unmenschlichen Bedingungen der Lagerhaft nicht und starben an Erschöpfung oder Krankheit.
Aus den vorhandenen Unterlagen geht hervor, dass sich in dieser Zeit auch Gläubige anderer Nationalitäten der russisch-orthodoxen Kirche in Leipzig zuwandten. Obwohl detaillierte Angaben fehlen, lässt sich aus einzelnen Scheinen, Tauf- oder Heiratseinträgen sowie persönlichen Zeugnissen aus dem Kirchenarchiv das spannungsreiche Gemeindeleben dieser Jahre zumindest teilweise rekonstruieren.
Das Beispiel des Dienstes des Priestermönchs Kirill in der Leipziger Gedächtniskirche, der als Priester der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) tätig war, gibt Aufschluss über das schwierige Leben russisch-orthodoxer Geistlicher im Dritten Reich. Priestermönch Kirill erfüllte seinen Priesterdienst offenbar mit großer Hingabe und Aufrichtigkeit. Da die Russische Orthodoxe Kirche im Ausland dem nationalsozialistischen Regime jedoch loyal gegenüberstand, musste er nach Kriegsende die sowjetische Zone verlassen. Kurz darauf verstarb er unerwartet im Alter von nur 50 Jahren.
Der vorliegende Beitrag ist nicht nur für ein breites historisch interessiertes Publikum von Bedeutung, sondern auch für Fachleute, die sich mit dem Gemeindeleben und der Tätigkeit russisch-orthodoxer Priester im Dritten Reich beschäftigen.
Vollständiger Titel des Artikels lautet: Priester Kirill, Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche in Leipzig, 1941–1945.
5. Juni 2025. Kartierung von Mosaiken und Reliefs an der Fassade der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig
Am 5. Juni wurde die Kartierung der Mosaikikone „Christus auf dem Thron“, an der Ostseite bzw. in der Apsis der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig, der Mosaikikone „Der nicht von Hand gemachte Erlöser“ und der zwei Engelreliefs an der Westfassade der Kirche von dem Diplom-Restaurator Oliver Tietze durchgeführt.
Die Kartierung basiert auf einer detaillierten grafischen Darstellung sowie maßstabsgerechten Fotografien. Die Maßnahme dient der Dokumentation der genannten Objekte und der Sichtanalyse ihres Erhaltungszustands. Sie bildet eine wichtige Grundlage für zukünftige Restaurierungsarbeiten.

Anscheinend zum ersten Mal seit ihrer Entstehung wurde das Mosaik „Der nicht von Hand gemachte Erlöser“ im Jahr 1950 restauriert. Die Ikone wurde in Auftrag der Gedächtniskirche vom bekannten ostdeutschen Mosaikkünstler Heinrich Jugendblodt ausgeführt. Im Jahr 1996 restaurierte dieselbe Werkstatt die zweite Mosaik, „Der Erlöser auf dem Thron“.

Anschließend wurde vom Diplom-Restaurator Tietze über den Zustand der beiden Mosaiken und der Reliefs ein einheitlicher Bericht verfasst.
9. Juni 2025. Ökumenischer Gottesdienst zum Leipziger Stadtfest
Am 9. Juni, im Rahmen des 32. Stadtfestes, mit lauten Glockenläuten luden die in der Ökumene verbundenen Kirchen am Pfingstmontag, zum Andacht unter dem Motto »Von allen guten Geistern«, auf dem Nikolaikirchhof ein. Im Vorprogramm wurde der Leipziger Ökumenepreis verliehen. Als Predigerin konnte die Ottendorfer Pfarrerin Nina-Maria Mixtacki gewonnen werden. Die musikalische Gestaltung wurde vom ephorale Bläserchor und dem Band „Zwischenfall“ übernehmen.

Die Kollekte aus dem Gottesdienst kam ebenfalls dem Preisträger zugute. Von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig nahm an dem Gottesdienst der Erzpriester Alexej Tomjuk teil.
29. Mai 2025. Ausflug der Kindergruppe in Karlsbad

Die Kindergruppe der Sonntagschule, die Eltern und die Gemeindemitglieder der Russischen Gedächtniskirche in Leipzig besuchten am 29. Mai 2025 Karlovi Vari, ihre russische Kirche des hll. App. Petr und Pawel und die Sehenswürdigkeiten dieser tschechischen Stadt.
Auf ihrem Weg, anlässlich eines wichtigen Datums, des 80. Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg, besuchten die Reisenden auch den Friedhof russischer Soldaten in Chemnitz, um Blumen an den Gräbern der Gefallenen niederzulegen. Aus irgendeinem Grund war das Ehrenhain für Besucher jedoch geschlossen. Dennoch war die gemeinsame Reise sowie die gemeinsame Zeit für alle Kinder wie Eltern eine bereichernde Erfahrung.
Die Kindergruppe, bestehend aus etwa 30 Teilnehmern, versammelt sich in den Räumen der Kirche unter der Leitung von Snežana Haim und Diana Danchenko.
Für die Kinder werden in der Russischen Gedächtniskirche Feste, lehrreiche Aktivitäten wie Malen, Basteln, Lesen und gemeinsames Singen angeboten.
22. April 2025 Osterliturgie in Berlin.

Am 22. April fand in der Auferstehungskathedrale in Berlin ein festlicher Ostergottesdienst mit Glückwünschen von Erzbischof Tichon und ein Osterempfang statt. Von der Leipziger Russischen Gedächtniskirche des hl. Alexi von Moskau nahm Ihr Vorsteher Erzpriester Alexej Tomjuk teil.

24. April 2025. Jahrestag des Holocaust.
Am 24. April fand in Leipzig eine Gedenkfeier zum jährlichen Gedenktag an den Holocaust statt. Unter anderen Vertretern der Öffentlichkeit nahmen auch der Erzpriester A.Tomjuk und B.V. Mayzus teil, beide vertraten die Russische Gedächtniskirche. Im Namen der Stadt wurden die Anwesenden von der Bürgermeisterin Dr. Martina Münch begrüßt. Abschließend kam es zu Aussprachen der Mitglieder des Jugendforums.
27. April 2025. Kinder-Osterfeier in der Russischen Gedächtniskirche.
Am 27. April, nach der Liturgie und der Prozession zum Thomassonntag nach russ.-orthodoxem Kalender, veranstalteten die Kinder der Sonntagsschule und ihre Eltern ein Kinder-Osterfest mit Erfrischungen in den unteren Räumen der Kirche. Seit 2015 findet dieses Kinderfest am ersten Sonntag nach Ostern statt. Zu der Vorbereitung auf den Feiertag trafen sich die Kinder zum Üben für Unterrichtsstunden. Bei solchen Zusammenkünften lernen die Kinder die Evangeliengeschichte kennen, sowie geistige Gedichte, Lieder und Gebete. Für Zuhause bekommen die Kinder ihre Hausaufgaben: sie sollen sich auf die Ferien vorbereiten und einige Aufgaben erledigen. Für die Osterfeiertage gibt es manchmal auch Lieder oder Zeichnungen als Hausaufgabe. Auch werden Leckereien und Osterspeisen für den gemeinsamen Tisch vorbereitet.
Auch am Sonntag, den 3. März, wurde nach der hl. Liturgie im Untergeschoß der Gedächtniskirche ein Kinderfest veranstaltet, gewidmet der Anfang der Ende sog. Masleniza od. Butterwoche, welche die Christen in Russland auf Fastenzeit vor Ostern bereitet.
6. – 7. Januar 2025. Weihnachten in der Russischen Gedächtniskirche
Am 6. Januar, zum Ende der Heiligabendandacht, sangen die Kinder der Gemeinde Weihnachtslieder vor der Kirche. Die Spendensumme von ca. 700 Euro, welche zum Sternsingen an dem Abend gesammelt wurde, wird wie in den vorigen Jahren nach Russland entsandt. Die Aktion kommt den sozialen Tätigkeiten des Marfo-Mariinski Kloster zu Moskau zugute.

Am 7. Januar, dem 1. Weihnachtstag nach dem Julianischen Kalender, wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig die Göttliche Liturgie auf besondere Weise gefeiert. Anschließend führten die Kinder der Gemeinde ein vorbereitetes Theaterstück auf, Weihnachtslieder und Gedichte wurden vorgetragen. Nach der Aufführung versammelten sich Kirchbesucher zum traditionellen Buffet.
Auch der regionale Rundfunksender berichtete mit kurzen Interviews mit Gemeindemitgliedern über die Weihnachtsfeier in der russisch-orthodoxen Kirche zu Leipzig.
11. August 2024. Andacht zum Beginn des Schuljahres in der Gedächtniskirche.

Am 11. August, gleich nach der hl. Liturgie wurde in der Gedächtniskirche für Schulkinder, Studenten und ihre Eltern eine Andacht zum diesjährigen Schuljahresbeginn vollzogen. Ein Dankesandacht zur Beendigung des Schuljahres für Kinder und Studierenden fand in der Gedächtniskirche bereits vor den Sommerfeerien, am 10. Juni d.J. statt.
9. September 2024. Friedensgebet zur Interkulturellen Woche
Die Friedensgebete in der Nikolaikirche Leipzig finden traditionell montags um 17 Uhr statt und werden von verschiedenen Gruppen organisiert. Am Montag, den 9. September, wurde Friedensgebet zu der Interkulturellen Wochen von Stadtökumenekreis veranstaltet. Unter den Mitwirkenden aus den christlichen Gemeinden der Stadt war auch der Erzpriester A. Tomjuk, von der Gedächtniskirche. Zum Gebet lies der Erzpriester den Psalm 84.
