Juni 2019. Aus dem Leben der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig

Mai 2019. Neue Publikation über die Russische Gedächtniskirche in Moskauer „Bote der Kirchengeschichte“.

Im Mai 2019 wurde im Moskauer „Bote der Kirchengeschichte“ (russ. „Vestnik zerkovnoi istorii“) ein letzter Artikel zur Geschichte der Russischen Gedächtniskirche und ihrer Gemeinde veröffentlicht: „Erzpr. Tomyuk A., Russische Gedächtniskirche zu Leipzig in den Jahren 1994-2013“. Der Artikel wird auch auf der offiziellen Webseite „Sedmitsa.ru“, d.h. auf dem Internetportal des Moskauer Kirchlichen Wissenschaftlichen Zentrum („Die Orthodoxe Enzyklopädie“) veröffentlicht.

Schon vor einigen Jahren sind in der gleichen Zeitschrift vom selben Autor vier Artikel zur Geschichte der Gedächtniskirche erschienen: in den Jahren 1913-1930 (M. 2016. Nr. 1/2), in den 1930er-1940er Jahren (M. 2016. Nr. 3/4), in den Jahren 1945–1949 гг. (2017, Nr. 45/46), und in den Jahren 1949-1994 (M. 2018. 3/4). Damit wurde in fünf Artikeln die Geschichte der Gedächtniskirche von 1913 bis 2013 beschrieben.

10.Juni 2019. Jubiläumsfeiern zu 150 Jahre Diakonie Leipzig.

Im Jahr 2019 feiern die Diakonie Leipzig und die Diakonie Zwickau ihr 150-jähriges Bestehen. D.h. fand am Pfingstmontag, 10. Juni ein Ökumenischer Gottesdienst der Leipziger Innenstadtgemeinden auf dem Markt statt. Demnächst ist am 4. November der Festgottesdienst in der Thomaskirche mit anschließendem Empfang im Neuen Rathaus geplant. Zum Gottesdienst unter dem Motto „Pfingsten – Aufstand zum Leben“ auf den Augustusplatz lud der Leipziger Stadtökumenekreis ein. Die Kollekte im Gottesdienst kam der Ökumenischen Telefonseelsorge zugute. Unter anderen Kirchenvertretern nahm auch der Erzpr. A. Tomjuk von der Russischen Gedächtniskirche an der Andacht teil. © „Pfingsten – Aufstand zum Leben“ – Ökumenischer Gottesdienst auf dem Augustusplatz. redaktion@l-iz.de.

12.Juni 2019. Empfang anlässlich Russland-Tages in Leipzig.

Etwa 170 Gäste folgten der Einladung von Andrey Dronov, Chef-Diplomaten des Russischen Generalkonsulats in Leipzig, zum Russlandtag im Gohliser Schlösschen. In seinem Grußwort kündigte Herr Dronov auch mehr regionale Kooperationen an und annoncierte weiteren Ausbau der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Seit 1990 feiert die Russische Föderation am 12. Juni ihr Nationalfeiertag /© LVZ Online, von Björn Meine/. Im Namen der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig wurde der Generalkonsul vom Erzpr. A.Tomjuk begrüßt.

19.Juni 2019. Eröffnung eines wissenschaftlichen Projekts in Dresden.

Mit der Übergabe des Bewilligungsbescheids des o.g. Projekts „Virtuelle Experimente für Kunstobjekte – VirtEx“ durch Frau Dr. Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Sachsen wird das Projekt am 19. Juni 2019 in der Technischen Universität Dresden offiziell gestartet. Von 2016 bis 2018 wurde die Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig restauriert. Die 18 Meter hohe Ikonenwand mit 78 Heiligen-Bildern gilt als eine der größten und schönsten in Westeuropa.

Auch das neue Projekt dieses Jahres, in dem wieder russische und deutsche Künstler und Wissenschaftler teilnehmen, möchte zur Erhaltung der kostbaren Ausstattung der Leipziger Gedächtniskirche beitragen. Das Ziel des o.g. Projektes ist, die Methode der numerischen Simulation von komplexen Körpern und Kunstwerken aus Holz weiterzuentwickeln. Neben der Simulation des Holzes bei Änderung des Klimas und der damit einhergehenden Belastungen geht es bei diesem Projekt um die Einbeziehung der Malschichten und Farbfassungen sowie um Schäden im Holz, um perspektivisch wissenschaftlich besser fundierte Aussagen zum Verhalten von Kunstwerken aus Holz bei klimatischen Belastungen treffen zu können.

Durch die Untersuchung und Vermessung der Ikonen soll das Rechenmodell erweitert werden. Die Ikone „Abendmahl“ wird zu diesem Zweck genau vermessen und untersucht. Sie wird durch den Dozenten des Surikov-Institutes-Moskau Alexander Kozmin kopiert. Die Erforschung wird durch die Kunstwissenschaftlerin des Andrej-Rubljov-Museums Moskau, Frau Dr. Zhana Belik begleitet. An den Kopien werden dann weiterführende Untersuchungen und Berechnungen angestellt. Die an der Abendmahl-Ikone gefundenen Schäden (wie Risse od. lockere Farbschichten), werden im Laufe des Projektes restauriert.

Da die Russische Gedächtniskirche ein wichtiger Partner des Projektes wird, nahm an der Eröffnung auch der Erzpr. A. Tomjuk teil.

April 2019. Aus dem Leben der Russischen Gedächtniskirche.

26. April 2019. Karfreitag in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig. Am 26. April wurde in der Gedächtniskirche der Karfreitags-Gottesdienst gefeiert. Im Mittelpunkt des Gebetes an diesem Abend steht das Grabtuch Jesu, welche in der Prozession um die Kirche getragen wird und dann auf dem sog. Grab des Herrn zur Verehrung von Gläubigen aufgelegt wird. Hier, in der Kirchenmitte, bleibt das Grabtuch bis zum Osterfest.

28.April 2019. Orthodoxes Ostern in Leipzig.

Am 28. April wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig das Osterfest in der Mitternacht gefeiert. Zudem wird in der Gedächtniskirche ein Osterfest für die Kindergruppe zum 1. Sonntag nach Ostern, den 5. Mai vorbereitet. Zum Osterfest bereitet die Kindergruppe eine Aufführung von Liedern und Gedichten vor. Foto: Elena Safonowa, Leipzig.

30.April 2019. 10. Jahrestag der Bischofsweihe von Erzbischof Tichon von Podolsk. Am 30. April wurde in der russischen Auferstehungskathedrale zu Berlin der 10. Jahrestag der Bischofsweihe von Erzbischof Tichon gefeiert. Am Gottesdienst wie auch an dem Osterempfang nahm u.a. auch der Erpr. Alexei Tomjuk von der Russischen Gedächtniskirche teil.

28. April 2019. Orthodoxes Ostern in Leipzig.

Am 28. April feiert in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig ihre Gemeinde das Osterfest. Wie auch in allen anderen russischen Kirchen, wird hier vom 27. zum 28. April der Mitternachtsgottesdienst gefeiert. Nach der Liturgie werden Kulitsch, Pas’cha und die gefärbten Eier durch Besprengen mit hl. Wasser und mit einem Gebet gesegnet. Bei einer von der Gemeinschaft gegebenen Teestunde haben die Gläubigen und die Gäste die Gelegenheit sich miteinander zu treffen.

Zudem wird in der Gedächtniskirche ein Osterfest für die Kindergruppe zum 1. Sonntag nach Ostern, den 5. Mai vorbereitet. Zum Osterfest bereitet die Kindergruppe eine Aufführung von Liedern und Gedichten vor.

20.März 2019. Operativ-taktische Übung der Feuerwehr in der Russischen Gedächtniskirche

Am 18., 19. und 20. März 2019 jeweils zwischen 9.00 und 11.00 Uhr wurde die Russische Gedächtniskirche als wichtiges feuergeschütztes Objekt der Stadt Leipzig von drei Feuerwehrmannschaften besucht. Bei den Begehungen wurde durch die Branddirektion Leipzig ein operativ-taktisches-Studium (OTS) bzw. eine Einsatzübung durchgeführt. Jede Begehung wurde von dem Hauptgeistlichen der Gedächtniskirche Tomjuk und dem Hausmeister mitgeleitet.

24.Februar 2019. „Eine Rundfahrt zu Leipzigs Konfessionen“

„…Seit 1984 ist Sylvia Kolbe Gästeführerin in Leipzig… Eine besondere Führung, die sie alljährlich anbietet, ist die „Vielfalt der Konfessionen“. In diesem Jahr bereits zum 20. Mal führt sie an Orte in Leipzig, die für viele unbekannt sind. „Es gibt viele Leute, die sich für Konfessionen und Religionen interessieren. Doch die Machen sich nicht allein auf den Weg, um bei einer der Gemeinden anzuklopfen und sie sich anzuschauen“, sagt Kolbe, die als Sekretärin bei der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig arbeitet.

Stopp in der Russischen Gedächtniskirche.

Die diesjährige Tour führt zur romanischen Chorturmkirche nach Rückmarsdorf, deren Sanierung erst kürzlich vollendet wurde. Anschließend wird die Heilandskirche besichtigt, die 1888 geweiht wurde. Danach geht es zur Russisch-Orthodoxen Kirche. Dort ist im November 2018 nach dreijähriger Restaurierung die Ikonenwand wieder eingeweiht worden. Die 18 Meter hohe und zehn Meter breite Ikonostase umfasst 78 Heiligen-Bilder und gilt als eine der größten und schönsten in Westeuropa. Erzpriester Alexej Tomjuk wird darauf eingehen… Von Mathias Orbeck. © Leipziger Volkszeitung, 23.-24. Februar 2019.

Januar 2019. Aus dem Leben der Russischen Gedächtniskirche.

6. Januar 2019. Heiligabend in der Russischen Gedächtniskirche.

 

Zum Heiligabend, 6. Januar, haben die Kinder der Sonntagschule der Gedächtniskirche und ihre Eltern die Aufführung von Weihnachtslieder (sog. Sternsinger-Lieder) vorbereitet. Die Pakete samt eine Spendensumme von ca. 600 Euro, welche zum Sternensingen am Heiligabend gesammelt wurde, wird wie in den vorigen Jahren, nach Russland entsandt. Die Aktion kommt zugute der Sozialen Tätigkeiten der Marfo-Mariinski Kloster zu Moskau.

7.Januar 2019. Gemeinsamer Gottesdienst zu Weihnachten in der Russischen Gedächtniskirche.

Am 7. Januar, am 1. Weihnachtstag nach dem Julianischen Kalender, wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig die Göttliche Liturgie auf besondere Weise gefeiert. Die Liturgie wurde an diesem Festtag von dem Hauptgeistlichen der Gedächtniskirche, Alexei Tomjuk und den rumänischen Priesters, Ioann Forga gemeinsam gefeiert. Gemeindemitglieder von den beiden Gemeinden waren ebenso reichlich gekommen; der Gottesdienst wurde überwiegend in russischer, deutscher aber auch in rumänischer Sprache gesungen. Anschließend an der Liturgie wandte sich der rumänische Priester Ioan Forga mit einem Hirtenwort an die festlichere Versammlung. Zum Schluss bereiteten die Kinder der Gemeinde ein Theaterstück, die Weihnachtslieder und Gedichte aufgeführt. Schon in der Adventszeit sammelten die Kinder auch Spenden und Sachen, im Rahmen der jährlichen Partnerschaftsaktion dem Moskauer Martha- und Maria Kloster zugunsten. Nach dem Gottesdienst versammelten sich Kirchgänger zum traditionellen Tee- Kaffeetrinken.

November-Dezember 2018. Aus dem Leben der Russischen Gedächtniskirche.

11.November 2018. Delegation der Moskauer Stadtverwaltung in der Gedächtniskirche.

Am 11. November besuchte der Minister der Moskauer Stadtverwaltung, Leiter des Departements für Außenwirtschaftliche Beziehungen S. E. Tscheremin, der Generalkonsul der Russischen Föderation in Leipzig A. Dronov sowie ihre Gastgeber von der Stadt Leipzigs die Russische Gedächtniskirche. Nach der Rundgang ums Denkmal wurden in der Krypta die Blumenkränze nieder gelegt. Beim Tee, in der informellen Atmosphäre unterhielt man sich mit dem russischen Hauptgeistlichen. Dem Gespräch mit dem Erzpriester folgte ein Eintrag beider Gäste in das Ehrengästebuch der Gedächtniskirche.

12.November 2018. Justizminister Gemkow besucht die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig

Die Gemeinde der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig hatte am 12. November 2018 die Möglichkeit sich bei Sebastian Gemkow, MdL, für die Unterstützung der Restaurierung der Ikonenwand des Denkmals, welche am 18. November eingeweiht werden wird, zu bedanken.

Die Führung durch die Kirche übernahm Brigitte Kempe-Steher, welche das Projekt seit 2012 koordiniert hatte. Der Hauptgeistliche der Gedächtniskirche, Alexei Tomjuk, bedankte sich beim Landesminister und Frau Kempe-Steher für die langersehnte und kostspielige Umsetzung des Projektes. Dem Gespräch mit dem Erzpriester nach trug sich der Minister ins Ehrengästebuch der Gedächtniskirche ein. Im Jahre 2016 hatte sich Prof. Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, für die Förderung der Renovierung der Ikonenwand in der Hauptkirche des russischen Denkmals eingesetzt, woraufhin das Projekt vom Bund gefördert worden ist.

12.November 2018. Restaurierte Grabmäler hoher russischer Offiziere wurden in Halle eingeweiht

Am 12. November fand auf dem Stadtgottesacker in Halle an der Saale eine feierliche Einweihung der wiederhergestellten Denkmäler der russischen Helden der Völkerschlacht bei Leipzig statt. Zu der Veranstaltung lud die russische Gemeinde Halle-Leipzig ein. Da die Erneuerung der Gräber von der Stadt Moskau und dem Russischen Generalkonsul in Leipzig unterstützt wurde, kamen die Vertreter beider Institutionen wie auch die Vertreter der Stadt Halle zu der Eröffnung der Grabdenkmäler an. Im Namen der Moskauer Gästen wurde am Ende der Zeremonie von Sergej Tscherjomin, Leiter des Departements für Außenbeziehungen ein Blumenkranz an den restaurierten Denkmäler nieder gelegt.

13.November 2018. Ausstellung «Das Original und die Kopie. Himmelfahrtskirche von Moskau und Russische Gedächtniskirche zu Leipzig» eröffnet

Am 13. November wurde im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzigs eine Ausstellung «Das Original und die Kopie. Himmelfahrtskirche von Moskau und Russische Gedächtniskirche zu Leipzig» eröffnet. Diese kam zu Stande dank der Zusammenarbeit des Leipziger Museums mit dem Moskauer Staatlichen Historischen Freilichtmuseum Kolomenskoje und der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig. Die Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, Böttchergäßchen 3, kann bis zum 6.1.2019 besichtigt werden.

13.November 2018. Gruppe der russischen und deutschen Theologen in der orthodoxen Hauskirche in Halle

Am 13. November besuchte eine Gruppe der russischen und deutschen Theologen die orthodoxen Hauskirchen zum hl. Kreuz in Halle. Hier hielten die orthodoxen Teilnehmer einen Dankgottesdienst in der russischen Kapelle ab, nachdem erfolgreichen Abschluß eines Dialogs und Unterzeichnung zwischen der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Moskauer Doktorantur der hll. Kirill und Method eines Partnerschaftsvertrags. Blockseminar für Ostkirchenkunde statt.

Das Seminar wurde in der Zusammenarbeit mit russischen Theologen durchgeführt. An der Andacht wie auch am darauffolgenden Treffen nahm der der Erzpriester Alexej Tomjuk, Geistlicher für orthodoxen Gemeinden in Halle und Leipzig teil.

17.November 2018. Erzbischof Tichon zelebriert in Halle.

Den 17. November, am Vorabend der 25. Woche nach Pfingsten und am Gedenktag des Hl. Tichon von Moskau und ganz Russland zelebrierte der Erzbischof Tichon von Podolsk, Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland, zelebrierte die Große Vesper mit Litia in Halle an der Saale. Zum Schluss des Gottesdienstes in der Hauskirche der Kreuzerhöhung des Herrn richtete der Erzbischof sein Hirtenwort an die in der Kirche versammelte Gemeinde. Nach der Vesper wurde in der Gemeinde traditionell Tee & Kaffee angeboten.

18.November 2018. Einweihung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche nach dreijähriger Restaurierung

Am 18. November wurde nach dreijähriger Restauration die Ikonostase in der Russischen Gedächtniskirche eingeweiht. Obwohl der Hauptfeiertag der Gemeinde der Gedächtniskirche normalerweise am einen Sonntag, nahe dem 18. Oktober, gefeiert wird, wurde für dieses Jahr beschlossen das jährliche Fest zusammen mit dem lang erwarteten Abschluss der Renovierung der Ikonostase zu verbinden.

Die Einweihung und Liturgie am Sonntag, dem 18. November 2018, hielt der Erzbischof Tichon von Podolsk, Vorstehender der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche, ab. Zur Einweihung wurde in den Lokalmedien, u.a. die Leipziger Volkszeitung, BILD-Zeitung Leipzig, in Radio- und Fernsehsender Sachsens berichtet.

29. Dezember 2018. Jährliche Gemeindeversammlung in Leipzig

Am 29. Dezember wurde die jährliche Gemeindeversammlung der orthodoxen Gläubigen der Stadt Leipzig der Gedächtniskirche, durchgeführt. Die Versammlung wurde vom Hauptgeistlichen Erzpriester Alexei Tomjuk, eröffnet. Außer Übersicht des Gemeindelebens seit der letzten Versammlung, wurden auch einige Themen fürs 2019 angesprochen. Die nächste Versammlung der Gemeinde findet im Dezember 2019 statt.

Oktober 2018. Aus dem Leben der Russischen Gedächtniskirche.

2.-3. Oktober 2018. Gemeinsame Versammlung der Geistlichkeit der Russischen Kirche Deutschlands in Bonn.

Am 2.-3. Oktober fand in Bonn-Bad Godesberg eine gemeinsame Versammlung der Geistlichkeit der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland statt. Zu dem zweitägigen Ereignis wurden drei Bischöfe und 150 Priester und Diakone der Russischen Kirche (des Moskauer Patriarchats) sowie der Russischen Auslandskirche zusammen geführt. Außer gemeinsamen Vorträgen und Gesprächen, wurde an beiden Tagen die hl. Liturgie gefeiert. Die erste gemeinsame Versammlung der Geistlichkeit beide Diözesen wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu in Leipzig im Dezember 2007 durchgeführt.

An dem Treffen nahm der Erzpriester Alexej Tomyuk, Hauptgeistlicher der Russischen Gedächtniskirche teil.

19.Oktober 2018. Trauergottesdienst in Dresden.

Am 19. Oktober hat A. Tomjuk von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig einen Trauergottesdienst in Dresden vollzogen. Die kirchliche Bestattung fand in der Kapelle auf dem Dresdner Annenfriedhof statt, unter Teilnahme zahlreicher Gemeindemitglieder und dem Gemeindechor der Russischen Kirche zu Dresden.

24.Oktober 2018. Krsna slava in der Russischen Gedächtniskirche zelebriert.

Am 24. Oktober hat der Erzpriester A. Tomjuk in der Russischen Gedächtniskirche ein festliches Ritual, welches „Krsna slava“ genannt wird, zelebriert. Slava ist ein orthodoxes Familienritual, welches zu Ehren des Familien-Schutzheiligen gefeiert wird. An diesem Tag hält der Priester eine Andacht an den Familienheiligen, gedenkt und betet für die Familienmitglieder und all die, die sich in der Kirche oder zu Hause an diesem Tag sammeln. Nachdem das Koljivo gesegnet wird, wird der Slavski Kolač kreuzartig geschnitten und an die Gemeinde verteilt. Der Brauch ist vor allem in Serbien, aber auch in den anderen Balkanländern verbreitet und gilt dort als wichtiger Teil der Volkskultur.

28.Oktober 2018. Eine Kindergruppe aus Berlin in der Gedächtniskirche.

Am 28. Oktober besuchte eine Kindergruppe aus der Berliner Russischen Ehrw.-Sergij-Radonezhskij-Kirche die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig. Etwa 13 Kinder, mit ihren Betreuer, besuchten zuerst die Sehenswürdigkeiten der Stadt und Sonntagsliturgie danach. Schließlich, nach dem Gottesdienst besuchten die jungen Menschen auch die Krypta der Gedächtniskirche. Die Gruppe Eltern wurde in der Kirche vom Erzpriester A. Tomjuk empfangen.

27. September 2018. Projekt der Restaurierung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche wird bald abgeschlossen.

Das Projekt der Restaurierung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche wird im Oktober 2018 abgeschlossen.

Vor etwa zwei Jahren (2016) begann die Sammlung von Mitteln für den Projekt zur Restaurierung der Ikonostase des russischen Denkmals in Leipzig. Die Erneuerung des großen und hochwertigen Werkes der russischer Künstler des 1912-1913 arbeiteten die Ikonenrestauratoren aus Leipzig, Oliver Tietze, Jacob und Nadezhda Khesin, einer Studentengruppe der Moskauer Surikov-Institut mit ihrer Leiter Alexander Kozmin, Restauratorin für Messing- und Silberverzierung  Christina Neubacher, Tischler (Instandsetzung der Holzteile) Alexander Ernst. Im Jahr 2017 wurde im Rahmen des Projektes ein russisch-deutsche „Praktisches Restaurierungsseminar am Beispiel der Erneuerung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche “ durchgeführt.

Die Projektkuratorin Brigitte Kempe-Stecher und der Vorstand der Russischen Gedächtniskirche haben das Vorhaben mit verschiedenen Land- und Bundesbehörden koordiniert. Das Projekt wurde von der Staatssekretärin für Kultur und Medien Monika Gröters (BKM) unterstützt. Das Projekt in das Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler in Sachsen-2016″ aufgenommen. So wurde von der Bundesregierung und der sächsische Landesregierung der Großteil der Kosten subventioniert. Neben privaten Spendern aus Leipzig und Moskau, sowie Gemeindemitgliedern der Russischen Gedächtniskirche spendete dafür auch Leipziger Kunstretter e.V.

Im 2017 einen gewissen Interesse an den Projekt, insbesondere an den Studentenworkshop, zeigten bereits die russische und deutschen Medien, u.a. Leipziger Volkszeitung, BILD-Zeitung Leipzig, Focus Online und Sachsen Fernsehen.