2-3 Oktober 2025. Gemeinsame Pastoralkonferenz der Geistlichen in Krefeld
Am 2-3 Oktober fand Krefeld eine gemeinsame Pastoralkonferenz der Geistlichen der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland statt.

Zur ersten Sitzung wandten mit Grußworten sich der Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland, Erzbischof Tichon von Rusa, sowie Bischof Job von Stuttgart (Russ. Auslandskirche) an die Teilnehmer. Im Laufe des Tages wurden folgende Referate gehalten:
• Das Konzil von Nicäa als Grundlage kirchlicher Einheit in der orthodoxen Diaspora;
• Die Relevanz des Ökumenischen Konzils von Nicäa für die pastorale Arbeit in Deutschland;
• Elternrechte und Pflichten der Kinder in Deutschland.
Am Morgen des 3. Oktober, dem Festtag aller Heiligen der Deutschen Lande, zelebrierten der Erzbischof Tichon von Rusa, und Bischof Job die Göttliche die hl. Liturgie, an die Geistliche beider Diözesen teil nahmen.
Nach dem Kommunionvers hielt Priester Roman Bannak eine Predigt über die Heiligen der deutschen Lande und ihre Bedeutung für das kirchliche Leben heute.
Im Anschluss an die Liturgie wurden folgende Referate gehalten:
• Das Sakrament der Beichte – Probleme und Lösungen in der heutigen Praxis;
• Ekklesiologie: die Grenzen der Kirche und ihre praktische Bedeutung.
Zum Abschluss der Konferenz hatten die Geistlichen Gelegenheit die aktuellen Aspekte der pastoralen Arbeit und des kirchlichen Lebens zu erörtern.
Der Erzpriester A. Tomjuk, der die Russische Gedächtniskirche in Leipzig vertrat, nahm am Programm der Veranstaltung teil.
18. Oktober 2025. Gemeindefest in Leipzig
Am 18. Oktober, dem Festtag der heiligen Hierarchen von Moskau, wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig die Göttliche Liturgie gefeiert. Ihr standen Erzpriester Georgij Antonjuk aus der Berliner Diözese sowie Alexij Tomjuk, Vorsteher der Leipziger Kirche, zusammen mit vielen Gästen vor.

Anschließend fanden in der Kirche ein gemeinsames Teetrinken und Einzelgespräche mit Gemeindemitgliedern statt. Am Nachmittag wurde in der Kirche ein Gedenkgottesdienst für die in der Völkerschlacht gefallenen Soldaten gefeiert.
18. Oktober 2025. Gedenkzeremonie zum Jahrestag der Völkerschlacht in Leipzig
Am 16.-18. Oktober 1813 fand bei Leipzig die entscheidende Schlacht der Napoleonischen Kriege an, die in die Geschichte als Völkerschlacht eingegangen ist. Mehr als 127.000 russische Krieger nahmen daran teil, angeführt vom russischen Kaiser Alexander Pawlowitsch I. Russische Soldaten und Kosaken spielten eine wichtige Rolle in der Schlacht, die über das Schicksal europäischer Staaten und Völker entschied. Zum Gedenken an diese Ereignisse und an die Gefallenen bei Leipzig wurde im Jahr 1913 die Gedächtniskirche des Russischen Ruhms, zum Hl. Alexei von Moskau, eingeweiht.

Am 18. Oktober 2025 fand in Leipzig eine feierliche Gedenkzeremonie statt, die dem 212 Jahrestag der „Völkerschlacht“ gewidmet war. An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, unter anderem aus der Abteilung für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter der Russisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats, sowie der Kosaken-Gemeinschaften aus ganz Deutschland.

In der Russischen Gedächtniskirche der Russischen Ehre, die im Jahre 1913 zum Gedenken an die Völkerschlacht errichtet wurde, fand ein Gedenkgottesdienst statt. Anschließend wurden in der Krypta der Kirche, am Grab der russischen Soldaten, die in der Schlacht bei Leipzig gefallen sind, Kränze und Blumen niedergelegt.
In seinem Grußwort an die Anwesenden dankte der Botschafter Netschajew dem Vorsteher der Kirche, Alexij, und der Kosakengemeinschaft in Deutschland für die sorgfältige Bewahrung des russischen historischen Erbes und für die Pflege der Ruhestätte der hier gefallenen russischen Soldaten.
Nach der Veranstaltung besuchten die russischen Diplomaten den Ehrenhain auf dem Ostfriedhof Leipzigs, wo viele sowjetischen Soldaten, gefallenen im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945 beigesetzt wurden.
© Rus. Botschaft in Berlin
