Januar 2019. Aus dem Leben der Russischen Gedächtniskirche.

6. Januar 2019. Heiligabend in der Russischen Gedächtniskirche.

 

Zum Heiligabend, 6. Januar, haben die Kinder der Sonntagschule der Gedächtniskirche und ihre Eltern die Aufführung von Weihnachtslieder (sog. Sternsinger-Lieder) vorbereitet. Die Pakete samt eine Spendensumme von ca. 600 Euro, welche zum Sternensingen am Heiligabend gesammelt wurde, wird wie in den vorigen Jahren, nach Russland entsandt. Die Aktion kommt zugute der Sozialen Tätigkeiten der Marfo-Mariinski Kloster zu Moskau.

7.Januar 2019. Gemeinsamer Gottesdienst zu Weihnachten in der Russischen Gedächtniskirche.

Am 7. Januar, am 1. Weihnachtstag nach dem Julianischen Kalender, wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig die Göttliche Liturgie auf besondere Weise gefeiert. Die Liturgie wurde an diesem Festtag von dem Hauptgeistlichen der Gedächtniskirche, Alexei Tomjuk und den rumänischen Priesters, Ioann Forga gemeinsam gefeiert. Gemeindemitglieder von den beiden Gemeinden waren ebenso reichlich gekommen; der Gottesdienst wurde überwiegend in russischer, deutscher aber auch in rumänischer Sprache gesungen. Anschließend an der Liturgie wandte sich der rumänische Priester Ioan Forga mit einem Hirtenwort an die festlichere Versammlung. Zum Schluss bereiteten die Kinder der Gemeinde ein Theaterstück, die Weihnachtslieder und Gedichte aufgeführt. Schon in der Adventszeit sammelten die Kinder auch Spenden und Sachen, im Rahmen der jährlichen Partnerschaftsaktion dem Moskauer Martha- und Maria Kloster zugunsten. Nach dem Gottesdienst versammelten sich Kirchgänger zum traditionellen Tee- Kaffeetrinken.

November-Dezember 2018. Aus dem Leben der Russischen Gedächtniskirche.

11.November 2018. Delegation der Moskauer Stadtverwaltung in der Gedächtniskirche.

Am 11. November besuchte der Minister der Moskauer Stadtverwaltung, Leiter des Departements für Außenwirtschaftliche Beziehungen S. E. Tscheremin, der Generalkonsul der Russischen Föderation in Leipzig A. Dronov sowie ihre Gastgeber von der Stadt Leipzigs die Russische Gedächtniskirche. Nach der Rundgang ums Denkmal wurden in der Krypta die Blumenkränze nieder gelegt. Beim Tee, in der informellen Atmosphäre unterhielt man sich mit dem russischen Hauptgeistlichen. Dem Gespräch mit dem Erzpriester folgte ein Eintrag beider Gäste in das Ehrengästebuch der Gedächtniskirche.

12.November 2018. Justizminister Gemkow besucht die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig

Die Gemeinde der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig hatte am 12. November 2018 die Möglichkeit sich bei Sebastian Gemkow, MdL, für die Unterstützung der Restaurierung der Ikonenwand des Denkmals, welche am 18. November eingeweiht werden wird, zu bedanken.

Die Führung durch die Kirche übernahm Brigitte Kempe-Steher, welche das Projekt seit 2012 koordiniert hatte. Der Hauptgeistliche der Gedächtniskirche, Alexei Tomjuk, bedankte sich beim Landesminister und Frau Kempe-Steher für die langersehnte und kostspielige Umsetzung des Projektes. Dem Gespräch mit dem Erzpriester nach trug sich der Minister ins Ehrengästebuch der Gedächtniskirche ein. Im Jahre 2016 hatte sich Prof. Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, für die Förderung der Renovierung der Ikonenwand in der Hauptkirche des russischen Denkmals eingesetzt, woraufhin das Projekt vom Bund gefördert worden ist.

12.November 2018. Restaurierte Grabmäler hoher russischer Offiziere wurden in Halle eingeweiht

Am 12. November fand auf dem Stadtgottesacker in Halle an der Saale eine feierliche Einweihung der wiederhergestellten Denkmäler der russischen Helden der Völkerschlacht bei Leipzig statt. Zu der Veranstaltung lud die russische Gemeinde Halle-Leipzig ein. Da die Erneuerung der Gräber von der Stadt Moskau und dem Russischen Generalkonsul in Leipzig unterstützt wurde, kamen die Vertreter beider Institutionen wie auch die Vertreter der Stadt Halle zu der Eröffnung der Grabdenkmäler an. Im Namen der Moskauer Gästen wurde am Ende der Zeremonie von Sergej Tscherjomin, Leiter des Departements für Außenbeziehungen ein Blumenkranz an den restaurierten Denkmäler nieder gelegt.

13.November 2018. Ausstellung «Das Original und die Kopie. Himmelfahrtskirche von Moskau und Russische Gedächtniskirche zu Leipzig» eröffnet

Am 13. November wurde im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzigs eine Ausstellung «Das Original und die Kopie. Himmelfahrtskirche von Moskau und Russische Gedächtniskirche zu Leipzig» eröffnet. Diese kam zu Stande dank der Zusammenarbeit des Leipziger Museums mit dem Moskauer Staatlichen Historischen Freilichtmuseum Kolomenskoje und der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig. Die Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, Böttchergäßchen 3, kann bis zum 6.1.2019 besichtigt werden.

13.November 2018. Gruppe der russischen und deutschen Theologen in der orthodoxen Hauskirche in Halle

Am 13. November besuchte eine Gruppe der russischen und deutschen Theologen die orthodoxen Hauskirchen zum hl. Kreuz in Halle. Hier hielten die orthodoxen Teilnehmer einen Dankgottesdienst in der russischen Kapelle ab, nachdem erfolgreichen Abschluß eines Dialogs und Unterzeichnung zwischen der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Moskauer Doktorantur der hll. Kirill und Method eines Partnerschaftsvertrags. Blockseminar für Ostkirchenkunde statt.

Das Seminar wurde in der Zusammenarbeit mit russischen Theologen durchgeführt. An der Andacht wie auch am darauffolgenden Treffen nahm der der Erzpriester Alexej Tomjuk, Geistlicher für orthodoxen Gemeinden in Halle und Leipzig teil.

17.November 2018. Erzbischof Tichon zelebriert in Halle.

Den 17. November, am Vorabend der 25. Woche nach Pfingsten und am Gedenktag des Hl. Tichon von Moskau und ganz Russland zelebrierte der Erzbischof Tichon von Podolsk, Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland, zelebrierte die Große Vesper mit Litia in Halle an der Saale. Zum Schluss des Gottesdienstes in der Hauskirche der Kreuzerhöhung des Herrn richtete der Erzbischof sein Hirtenwort an die in der Kirche versammelte Gemeinde. Nach der Vesper wurde in der Gemeinde traditionell Tee & Kaffee angeboten.

18.November 2018. Einweihung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche nach dreijähriger Restaurierung

Am 18. November wurde nach dreijähriger Restauration die Ikonostase in der Russischen Gedächtniskirche eingeweiht. Obwohl der Hauptfeiertag der Gemeinde der Gedächtniskirche normalerweise am einen Sonntag, nahe dem 18. Oktober, gefeiert wird, wurde für dieses Jahr beschlossen das jährliche Fest zusammen mit dem lang erwarteten Abschluss der Renovierung der Ikonostase zu verbinden.

Die Einweihung und Liturgie am Sonntag, dem 18. November 2018, hielt der Erzbischof Tichon von Podolsk, Vorstehender der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche, ab. Zur Einweihung wurde in den Lokalmedien, u.a. die Leipziger Volkszeitung, BILD-Zeitung Leipzig, in Radio- und Fernsehsender Sachsens berichtet.

29. Dezember 2018. Jährliche Gemeindeversammlung in Leipzig

Am 29. Dezember wurde die jährliche Gemeindeversammlung der orthodoxen Gläubigen der Stadt Leipzig der Gedächtniskirche, durchgeführt. Die Versammlung wurde vom Hauptgeistlichen Erzpriester Alexei Tomjuk, eröffnet. Außer Übersicht des Gemeindelebens seit der letzten Versammlung, wurden auch einige Themen fürs 2019 angesprochen. Die nächste Versammlung der Gemeinde findet im Dezember 2019 statt.

Oktober 2018. Aus dem Leben der Russischen Gedächtniskirche.

2.-3. Oktober 2018. Gemeinsame Versammlung der Geistlichkeit der Russischen Kirche Deutschlands in Bonn.

Am 2.-3. Oktober fand in Bonn-Bad Godesberg eine gemeinsame Versammlung der Geistlichkeit der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland statt. Zu dem zweitägigen Ereignis wurden drei Bischöfe und 150 Priester und Diakone der Russischen Kirche (des Moskauer Patriarchats) sowie der Russischen Auslandskirche zusammen geführt. Außer gemeinsamen Vorträgen und Gesprächen, wurde an beiden Tagen die hl. Liturgie gefeiert. Die erste gemeinsame Versammlung der Geistlichkeit beide Diözesen wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu in Leipzig im Dezember 2007 durchgeführt.

An dem Treffen nahm der Erzpriester Alexej Tomyuk, Hauptgeistlicher der Russischen Gedächtniskirche teil.

19.Oktober 2018. Trauergottesdienst in Dresden.

Am 19. Oktober hat A. Tomjuk von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig einen Trauergottesdienst in Dresden vollzogen. Die kirchliche Bestattung fand in der Kapelle auf dem Dresdner Annenfriedhof statt, unter Teilnahme zahlreicher Gemeindemitglieder und dem Gemeindechor der Russischen Kirche zu Dresden.

24.Oktober 2018. Krsna slava in der Russischen Gedächtniskirche zelebriert.

Am 24. Oktober hat der Erzpriester A. Tomjuk in der Russischen Gedächtniskirche ein festliches Ritual, welches „Krsna slava“ genannt wird, zelebriert. Slava ist ein orthodoxes Familienritual, welches zu Ehren des Familien-Schutzheiligen gefeiert wird. An diesem Tag hält der Priester eine Andacht an den Familienheiligen, gedenkt und betet für die Familienmitglieder und all die, die sich in der Kirche oder zu Hause an diesem Tag sammeln. Nachdem das Koljivo gesegnet wird, wird der Slavski Kolač kreuzartig geschnitten und an die Gemeinde verteilt. Der Brauch ist vor allem in Serbien, aber auch in den anderen Balkanländern verbreitet und gilt dort als wichtiger Teil der Volkskultur.

28.Oktober 2018. Eine Kindergruppe aus Berlin in der Gedächtniskirche.

Am 28. Oktober besuchte eine Kindergruppe aus der Berliner Russischen Ehrw.-Sergij-Radonezhskij-Kirche die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig. Etwa 13 Kinder, mit ihren Betreuer, besuchten zuerst die Sehenswürdigkeiten der Stadt und Sonntagsliturgie danach. Schließlich, nach dem Gottesdienst besuchten die jungen Menschen auch die Krypta der Gedächtniskirche. Die Gruppe Eltern wurde in der Kirche vom Erzpriester A. Tomjuk empfangen.

27. September 2018. Projekt der Restaurierung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche wird bald abgeschlossen.

Das Projekt der Restaurierung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche wird im Oktober 2018 abgeschlossen.

Vor etwa zwei Jahren (2016) begann die Sammlung von Mitteln für den Projekt zur Restaurierung der Ikonostase des russischen Denkmals in Leipzig. Die Erneuerung des großen und hochwertigen Werkes der russischer Künstler des 1912-1913 arbeiteten die Ikonenrestauratoren aus Leipzig, Oliver Tietze, Jacob und Nadezhda Khesin, einer Studentengruppe der Moskauer Surikov-Institut mit ihrer Leiter Alexander Kozmin, Restauratorin für Messing- und Silberverzierung  Christina Neubacher, Tischler (Instandsetzung der Holzteile) Alexander Ernst. Im Jahr 2017 wurde im Rahmen des Projektes ein russisch-deutsche „Praktisches Restaurierungsseminar am Beispiel der Erneuerung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche “ durchgeführt.

Die Projektkuratorin Brigitte Kempe-Stecher und der Vorstand der Russischen Gedächtniskirche haben das Vorhaben mit verschiedenen Land- und Bundesbehörden koordiniert. Das Projekt wurde von der Staatssekretärin für Kultur und Medien Monika Gröters (BKM) unterstützt. Das Projekt in das Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler in Sachsen-2016″ aufgenommen. So wurde von der Bundesregierung und der sächsische Landesregierung der Großteil der Kosten subventioniert. Neben privaten Spendern aus Leipzig und Moskau, sowie Gemeindemitgliedern der Russischen Gedächtniskirche spendete dafür auch Leipziger Kunstretter e.V.

Im 2017 einen gewissen Interesse an den Projekt, insbesondere an den Studentenworkshop, zeigten bereits die russische und deutschen Medien, u.a. Leipziger Volkszeitung, BILD-Zeitung Leipzig, Focus Online und Sachsen Fernsehen.

21.September 2018. Glockenläuten zum Internationalen Friedenstag in Leipzig

Am Freitag, den 21. September beteiligte sich die Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig an dem europaweiten Glockenläuten anlässlich des Internationalen Friedenstages im Europäischen Kulturerbejahr. Um 18 Uhr wurden die Glocken an Leipziger Rathäusern und Kirchen gemeinsam geläutet, um 100 Jahrestag des Ersten Weltkrieges und 400 Jahrestag des Dreißigjährigen Krieges ein Zeichen für den Frieden zu setzen.

Zu der Aktion, als einen Höhepunkt des Europäischen Kulturerbejahres 2018, riefen der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, das Kulturbüro der Evangelischen Kirche Deutschland, das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz auf.

August 2018. Neue Publikation über die Russische Gedächtniskirche in Moskauer „Bote der Kirchengeschichte“.

Im August 2018 wurde im Moskauer „Bote der Kirchengeschichte“ (russ. „Vestnik zerkovnoi istorii“) ein neuer Artikel zur Geschichte der Russischen Gedächtniskirche und ihrer Gemeinde veröffentlicht: „Erzpr. Tomyuk A., Russische Gedächtniskirche zu Leipzig in den Jahren 1945-1949“.

Der Artikel wird auch auf der offiziellen Webseite „Sedmitsa.ru“, d.h. auf dem Internetportal des Moskauer Kirchlichen Wissenschaftlichen Zentrum („Die Orthodoxe Enzyklopädie“) veröffentlicht.

Schon vor einigen Monaten sind in der gleichen Zeitschrift vom selben Autor drei Artikel zur Geschichte der Gedächtniskirche erschienen: in den Jahren 1913-1930 (M. 2016. Nr. 1/2), in den 1930er-1940er Jahren (M. 2016. Nr. 3/4) und in den Jahren 1945–1949 гг. (2017, Nr. 45/46). Damit wurde in vier Artikeln die Geschichte der Gedächtniskirche von 1913 bis 1994 beschrieben.

7.September 2018. „Nachtwölfe“ aus Deutschland und Osteuropa trauern um eine Bikerin aus Aue.

Nach dem tödlichen Unfall einer deutschen Bikerin aus Aue, verabschiedeten sich mehr als 100 Biker aus Russland und Europa von ihr. Der Erzpriester der Russischen Gedächtniskirche Alexeij Tomjuk aus Leipzig feierte vor einem weißen Sarg die Abschiedsandacht in der Kapelle am Stadfriedhof in russischer Sprache.

© Archivbild, Bild.De. 7.9.18. Russische Nachtwölfe trauern mit Korso in Aue. Rund 100 Biker aus ganz Europa touren am Freitag mit einem Trauer-Korso durch Aue. Grund: Ein Mitglied der Frauen-Sektion der russischen „Nachtwölfe“ ist bei einem Unfall mit ihrem Motorrad tödlich verunglückt.

2.September 2018. Neue Vortragsrunde in der Gemeinde.

Am 2. September hat eine neue Gesprächsreihe der „Sonntagsschule“ in der Pfarrei begonnen. Die Gespräche ums Evangelium und der russischen Spiritualität in der Gemeinde, sog. „Sonntagsschule-Stunden“, findet im Herbst 2018 am 1. und 3. Sonntag des Monats regelmäßig statt. Am 1. Sonntag versammeln sich die Interessenten zum „Bibliotheken-Tag“, bei dem ein Gespräch über die Themen der Bücher aus der Bibliothek der Gedächtniskirche geführt wird. Nach dem Vortrag können die Bücher aus der Bibliothek von den Gemeindemitgliedern geliehen werden.

 

3.September 2018. Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof Leipzigs.

Am 1. September 1939 löste das nationalsozialistische Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus. Aus diesem Anlass lud am 3. September 2018 die Stadt Leipzig zu einer Gedenkveranstaltung, mit dem Honorarkonsulat Polens an das Ehrenmal für die Leipziger polnischen Opfer auf den Ostfriedhof, ein. Bürgermeister Torsten Bonew (CDU) hat die Gedenkrede gehalten. Mit der Kranzniederlegung und einer Schweigeminute ging die Veranstaltung zu Ende. An der Veranstaltung nahm unter anderen Gästen der Hauptgeistliche der Gedächtniskirche, Erzpriester Alexej Tomjuk, teil. © Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof,  Leipziger Volkszeitung, 3 September 2018.