Juli 2025. Aus dem Leben der Gedächtniskirche

Juli 2025. Die Reparatur der historischen Leuchter ist abgeschlossen

Im Juli 2025 wurde die Reparatur (Teilrestaurierung) zweier antiker Leuchter abgeschlossen, die vor der Ikonostase im unteren Raum der Russischen Gedächtniskirche stehen. Eine externe Bewertung ergab, dass beide Messingleuchter mit antiker Verarbeitung im Laufe der Zeit bereits teilweise repariert worden waren. Es wird angenommen, dass die Leuchter ursprünglich vor etwa 200 Jahren aus St. Petersburg nach Weimar gelangten. Zusammen mit der Ikonostase und weiteren Gegenständen befanden sie sich einst in der russischen Hauskirche der russischen Großfürstin Maria Pawlowna (†1859), späteren Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in dieser Hauskirche, die sich im Haus der Baronin von Stein befand, russisch-orthodoxe Gottesdienste immer noch abgehalten – bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

Seit Anfang der 1930er Jahre gelangten einige dieser Gegenstände in die Russische Gedächtniskirche in Leipzig.

Links: Ausschnitt aus einer Fotografie von 1896 aus der russischen Hauskirche in Weimar, erbaut Anfang des 19. Jahrhunderts.

Rechts: Restaurierte Kerzenständer aus der Hauskirche in Weimar, neben einer Ikone aus derselben Kirche (Leipzig, 2025)

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