Februar 2026. Aus dem Leben der Gedächtniskirche

Erzpriester Georgij Wassiljewitsch Romanowitsch (1890–1975)

Im Februar 2025 jährte sich zum 80. Mal der Todestag des Erzpriesters Georgij Wassiljewitsch Romanowitsch. Sein langer Lebensweg begann in der Provinz Bukowina, zur Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Nach dem Abschluss einer Universitätsausbildung widmete er sein Leben dem Dienst an der Kirche – zunächst in seiner Heimat und später in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig.

Vater Georgij erlebte den Ersten Weltkrieg, oder Aufenthalts in einem Lager während des Zweiten Weltkriegs. Nach dem Krieg blieb er in Leipzig und übte 30 Jahre lang seinen seelsorgerischen Dienst in der Gemeinde der Russischen Gedächtniskirche aus, die aus den verschiedensten Nationalitäten bestand. Er diente den Gläubigen unter den schwierigen Bedingungen der atheistischen Staatsmacht der DDR und öffnete zugleich die Kirche für Christen verschiedener Konfessionen sowie für Gäste der Stadt. Zusammen mit dem Kirchenältesten Wolkow kümmerte er sich um den Erhalt und die Restaurierung der Kirche, darunter um die Erneuerung der Vergoldung der Kuppel und um die Erweiterung des kirchlichen Inventars.

Als wichtigste Vorsatz von Vater Georgij war das geistlichen Leben der Kirche: der regelmäßigen Gottesdienste und Sakramente, sowie das Gebet für die russischen Soldaten, die in der Völkerschlacht sowie im Großen Vaterländischen Krieg gefallen waren.

Er setzte sich sehr dafür ein, die Kirche als geistliches und kulturelles Bauwerk im Besitz der Russischen Orthodoxen Kirche zu bewahren. Für seinen Dienst und Hingabe an die Kirche wurde der Erzpriester mit kirchlichen Auszeichnungen geehrt.

Der Erzpriester Georgij Romanowitsch diente der Kirche 57 Jahre lang. Er verstarb am 22. Februar 1975. Seine letzte Ruhestätte fand er neben seiner Frau Natalia auf dem russischen Gräberfeld des Ostfriedhofs in Leipzig.

Den vollständigen Text des Artikels in russischer Sprache können Sie hier lesen… 

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