Mai 2026. Aus dem Leben der Gedächtniskirche

8. Mai 2026. 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges

Mit einer Gedenkzeremonie auf dem Ostfriedhof erinnerte die Stadt Leipzig am 8. Mai an das Ende des Zweiten Weltkrieges, in dem mehr als 60 Millionen Menschen aller Nationen ums Leben kamen. Vor allem über 27 Millionen Bürger der Sowjetunion fielen dem Krieg zum Opfer. An der öffentlichen Veranstaltung nahmen die Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke, Vertreter der Fraktionen des Stadtrates und Konsularkorps, der christlichen Kirchen sowie weiterer Verbände der Stadt teil.

Eine der Stationen der Gedenkveranstaltung war das Ehrenmal für russische bzw. sowjetische Kriegsteilnehmer und KZ-Häftlinge.

Im Namen der Russischen Gedächtniskirche nahmen auch Erzpriester Alexei Tomyuk und Snezhana Heim-Schmidt teil. Fotos: © DIE LINKE. Leipzig 

9. Mai 2026. Gedenkandacht zum Tag des Sieges

Am 9. Mai wurde auf dem russischen bzw. sowjetischen Ehrenhain des Ostfriedhofs Leipzig eine Gedenkandacht abgehalten. Dort sind viele russische Angehörige bzw. Landsleute, Soldaten und Offiziere, aber auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus der UdSSR bestattet, die während der Kriegsjahre in Leipzig ums Leben kamen.

Anschließend wurden am Ehrenmal Blumen niedergelegt. An dem von Erzpriester Alexej Tomjuk geleiteten Gottesdienst nahmen etwa 15 Teilnehmer teil – Gläubige der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig sowie der Vertreter der Russischen Botschaft.

14. Mai 2026. Versammlung der Geistlichen des Ostbezirks der Berliner Diözese

Am 14. Mai fand im Pfarrhaus der Kirche der Heiligen Apostelgleichen Konstantin und Helena in Tegel eine Pastoralversammlung der Geistlichen des Ostbezirks der Berliner-Deutschen Diözese statt. Vor Beginn der Veranstaltung hielt der Kirchenvorsteher, Erzpriester Sergij Silaganow, eine Andacht.

Die Teilnehmer der Versammlung, die aus Dresden, Leipzig, Potsdam, Rostock, Frankfurt (Oder), Halle, Weimar und anderen Städten des Ostkirchenbezirks nach Berlin angereist waren, wurden vom Leiter der Diözese von Berlin und Deutschland, Erzbischof Tichon von Ruza, begrüßt.

Es referierten: Priester Evgeny Murzin: „Beichte vor der Kommunion: Häufigkeit, Vorbereitung, Einzelfälle“; Priester Maxim Judakov: „Der Seelsorger und der moderne Mensch: Die Krise der religiösen Sprache; wie man über Gott außerhalb der ‚innerkirchlichen Sprache‘ spricht“;
Priester Oleg Beltek: „Die Kirche in der Diaspora: zwischen Identitätsbewahrung und Mission“.

Im Anschluss an die Vorträge fand eine Diskussion statt.

Zum Abschluss erörterten die Teilnehmer der Versammlung verschiedene Fragen des Gemeindelebens im Dekanat. Das Östliche Dekanat der Berliner-Deutschen Eparchie umfasst 22 Gemeinden und Gemeinschaften. Die Zahl der Geistlichen beträgt 29 Personen. Davon sind 20 Priester und 9 Diakone. Auch der Erzpriester Alexej Tomjuk, Hauptgeistliche der Russischen Gedächtniskirche, nahm an dem Treffen in Berlin teil.

18. Mai 2026. Beerdigung von Benjamin Klass

Am 18. Mai fand in der unteren Kapelle der Gedächtniskirche zu Leipzig das Totenamt für das aktive Gemeindemitglied Herrn Benjamin Klass statt. Viele Jahre lang war er Mitglied der Gemeinde und als stets fröhlicher, freundlicher und hilfsbereiter Mensch bekannt. Zum Abschied waren viele seiner Freunde und Bekannten aus dem Kirchenkreis gekommen.

Er hinterlässt nicht nur seine Familie und Freunde, sondern auch viele weitere Menschen, die um ihn trauern. Am selben Tag wurde Veniamin auf dem russischen Teil des Leipziger Ostfriedhofs beigesetzt – einer Ruhestätte, auf der seit den 1940er Jahren zahlreiche Gemeindemitglieder und Geistliche der Gedächtniskirche ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die Trauerfeier wurde von Erzpriester Alexey Tomyuk, dem Rektor der Russischen Gedächtniskirche, geleitet.

19. Mai 2026. Kleinere Reparaturen an der Gedächtniskirche

In der 21. Kalenderwoche wurden mit Hilfe fleißiger Gemeindemitglieder, die sich in der Kirche engagieren, kleinere Reparaturen im Kirchhof und auf den Grünflächen durchgeführt.

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