Archiv 2016

SONDERVERANSTALTUNGEN DER RUSSISCHEN GEDÄCHTNISKIRCHE ZU LEIPZIG

2016

6. Januar 2016. Heiligabend in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig.

Am Heiligabend, 6. Januar, fand in der Gedächtniskirche die feierliche Vesper statt. Nach dem Abendgottesdienst haben die Kinder der Sonntagschule der Gedächtniskirche und ihre Eltern die Aufführung von Weihnachtslieder (sog. Sternsinger-Lieder) vorbereitet.

Zum Weihnachten sammeln die Kinder auch kleine Geschenkpaketen bzw. Spenden für ihren Altersgenossen in Russland. Die Spendensumme (ca. 500 Euro), welche zum Sternensingen am Heiligabend gesammelt wurde, wird wie in den vorigen Jahren, nach Russland entsandt. Die Aktion kommt zugute der Sozialen Tätigkeiten der Marfo-Mariinski Kloster zu Moskau.

7. Januar 2014. Weihnachtsfeier für die Kinder in der Gedächtniskirche zu Leipzig.

Am 7. Januar, zum Fest Christi Geburt, fand in der Gedächtniskirche die feierliche Liturgie statt. Nach dem Gottesdienst haben die Kinder der Sonntagschule der Gedächtniskirche und ihre Eltern die Aufführung (das Krippenspiel) und die Bewirtung veranstaltet.

7. Januar 2016. Die Sternsinger der Russischen Gemeinde besuchen die IHK Leipzig.

Die Mitarbeiter der Leipziger Industrie- und Handelskammer (IHK) und ihrer Hauptgeschäftsführer Dr. Hofmann empfingen am Nachmittag den 7. Januar die Sternsinger, eine Kindergruppe mit Ihren Eltern, aus der Russischen Gedächtniskirche. Unter den Zuhörern war auch der Chef des Denkmalamtes der Stadt Leipzig, Herr Dr. Baron. Die IHK ist eine der wichtigen Leipziger Behörde, die sich unermüdlich für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit ausländischen bzw. russischen Firmen einsetzt.
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Das Sternsingen ist ein Brauch, welche im christlichen Westen wie im Osten Europas nach dem 16. Jahrhundert sich verbreitet hat. Die Grundlage befindet sich in der Geburtsgeschichte Christi, u. a. in den Evangelien von Matthäus und Lukas. Um die Weihnachtsfeiertage ziehen d. h. die Sternsinger als hll. drei Könige, Hirten oder Engel verkleidete Kinder und Jugendliche herum von Tür zu Tür. Sie tragen die Weihnachtslieder vor und die Spenden für Wohltätigkeitszwecke sammeln.

8. Januar 2016. „Frohes Fest im Januar“.

Der Artikel in der Chemnitzer Zeitschrift „Freie Presse“ berichtet vom Gottesdienst der russischen – orthodoxen Gemeinde, am 7. Januar 2016 in Chemnitz (Artikel und Foto in der Zeitung „Freie Presse“, 8.01.2016.

7. Februar 2016. Erneuerung eines Teils der Ausstattung der Gedächtniskirche (2013-2015) beendet.

Nach dem Sonntagsgottesdienst, am 7. Februar 2016 wurden die restaurierten Gegenstände der Ausstattung der Gedächtniskirche eingeweiht. Somit ist das „Projekt der Erneuerung der Ausstattung des Hauptraumes des Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig, 2013-2015“ beendet. Das Renovierungsprojekt wurde im Sommer 2013, in Zusammenhang mit den Feierlichkeiten des 100. Jubiläums der Einweihung des Denkmals (im Oktober 2013) begonnen.

Zur Rückgabe der Kirchenfahnen nach der Wiederherstellung, hat am 7. Februar die Zeitung „LVZ“ (6./7.02.2016, © LVZ ONLINE, „Rückkehr der Standarten in die Gedächtniskirche“) berichtet.

Das Inventar gehört der Russischen Gedächtniskirche, es ist auch als Initiator und „Besteller“, sowie (zum Teil) die Vollzieher der Arbeiten.

Das Projekt wird von der Russischen Gedächtniskirche schon einige Jahr mit der Vereinbarung und Unterstützung des Denkmalschutzes der Stadt Leipzig, des Ortskuratoriums und der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz gemeinsam geführt.

Die Ausgaben beliefen auf etwa 80 Tausend Euro, wobei ein Teil der Summe von der Russischen Gedächtniskirche abgedeckt worden ist.

In den 2,5 Jahren wurde die Erneuerung folgender Objekte der Ausstattung des oberen Hauptraumes des Denkmals durchgeführt:

Zwei große Kirchfahnen vor der Ikonenwand, gemacht in Form von den Kosakenstandarte, Geschenk des Ehrenbürgers Moskaus Guskow, des Stifters des Mädchenobdachs und der Lehrwerkstätten in Moskau; die Malerei und der Schmuck (die Stickerei) mit Perlen und den vergoldeten Metallplatten stammt vom Pjanowski – im o.g. Lehrwerkstätten.

Das Kiot des hl. Georg, Geschenk von Orenburger Kosakenverband; ausgeführt in der Ikonostasen-Werkstätte Safronows in Werchneuralsk, des Orenburger Gouvernements.

Das Grab Christi, der mit der Schnitzerei geschmückt ist, mit geprägten Messingplatten und Bronzegussfiguren die in der Fabrik von Chlebnikows erarbeitet wurden.

Das Grabtuch Christi auf dem Christi Grabe, mit der malerischen Darstellung Christus im Grab, geschmückt mit goldener Stickerei auf dem dunklen Samt und vergoldeten Messingplatten.

Die Solearabrüstung für die Chöre, aus dem massiven Eichenholz, geschmückt mit der Schnitzerei, geprägten Messingeteilen und den Bronzeguss-Medaillons.

Zwei Pulte aus Holz (Birke), geschmückt mit der Schnitzerei.

Was die Geschichte betrifft, so wurden diese Gegenstände vor 100 Jahren in der künstlerisch wertvollen Art von den russischen Meistern erfüllt. Von denselben russischen Spendern zur Einweihung des Russischen Denkmals in Oktober 1913 geschenkt.

Im Hinsicht auf den künstlerische Wert ist es zu bemerken, dass alle Gegenstände in dem Stil der Moderne (Neo-Russischer Stil) erfüllt worden sind; und stellen einander ergänzend eine einheitliche Gruppe dar.

Künstlerisch wertvoller sind vor Allem die Kirchenfahnen. Die Juwelierarbeit an den Standarten (Basma, Bronzegießerei und Halbedelsteine) sind in der Firma Chlebnikows nach dem Projekt Moskauer Malers L. A. Pjanowskis erfüllt. Die Holzarbeiten für die Solearabrüstung für den Chor, die Pulte und (möglicherweise) das Grab Christi sind in der Tischlerei vom Moskauer Gouvernement in Sergiev Possad, nach dem Projekt des Architekten des Denkmals, Akademiker Pokrovski erarbeitet worden. Der Zustand der Gegenstände im Jahr 2013 war äußerst unbefriedigend. Sie alle waren stark verfallen und forderten eine professionelle und aufwändige Restaurierung. Im Laufe der Zeit gelang es nun in Leipzig, die Meister sowie den Mittel dazu zu finden.

In 2013 – 2015 wurden dann durch die Russische Gedächtniskirche die Summen bzw. die Spenden gesammelt und die Wiederherstellung ausgeführt. Die Gesamtsumme für der Arbeiten belief sich auf über 140 Tausend Euro; ca. ein Fünftel der Summe wurde von der Russischen Gedächtniskirche abgedeckt.
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Die beendete Restaurierung ist ein Teil eines größeren Projektes, welches noch einige Jahre gemeinsam von den deutschen Institutionen des Denkmalschutzes und der Russischen Gedächtniskirche ausgeführt werden.

Demnächst wird erwartet, das Objekt des Hauptraumes der Gedächtniskirche, die Ikonostase, die folgende Etappe der Erneuerung sein wird. Die ist besonders wünschenswert, da, nach mündlichen und schriftlichen den Aussagen, gerade diese Ikonenwand der größte und bemerkenswerte Schmuck des Denkmals, welche die ganze Aufmerksamkeit jedes Gläubigen oder Gastes des Denkmals an sich heranziehe ist.

Das Projekt der Ikonenwand stammt vom Architekten Pokrowski; die Holzarbeiten, Juwelier- und Metallarbeiten sind in den o.g. Werkstätten (zur kürzester Frist und für den niedrigen Preis von ca. 15.000 Rubel) talentvoll erfüllt worden. Die Ikonenmalerei entstammt der Moskauer Werkstätte N.S.Emeljanow, wobei einige der Ikonen vom Meister selbst gemalt wurden. Der Ikonenwand wurde dem Denkmal vom Donkosaken Heer geschenkt.

Die Reparatur bzw. Wiederherstellung der Ikonenwand ist auf 2016-2017 eingeplant worden.

10. Februar 2016. Russischer Generalkonsul besucht die Gedächtniskirche.

Am 10. Februar, Feiertag des Diplomatenkorps in Russlands, besuchte W. A. Logutow und Mitarbeiter des Generalkonsulats in Leipzig die Russische Denkmalkirche. Hier haben sie einen Blumenkranz zum Denkmal den drei Konsuln des Russischen Reichs niedergelegt (Artikel und Foto im russ. Zeitschrift «Berliner Telegraph», Berlin, № 11, 2016, S. 12, www.pressaru.de).
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Das Denkmal drei Konsuln des Russischen Reiches, eine Marmorsäule im Kirchhof, wurde vom Botschafter der Russischen Föderation zu Berlin, W.M.Grininyn am Tag des historischen Jubiläums der Denkmalkirche in Leipzig, den 17.10.2013 enthüllt. Nach der Meinung des Projektinitiators, des Generalkonsuln W.A.Logutows, damit wurde das Grundstück beim russischen Denkmal zum Zentrum der russischen geistigen, militärischen, aber auch des diplomatischen Ehre Russlands.

6. März 2016. Kinderfest in der Gedächtniskirche.

Am Sonntag, den 6. März, wurden nach der hl. Liturgie im Untergeschoß der Gedächtniskirche ein Kinderfest und eine Teestunde veranstaltet. Das Fest in der Gemeinde galt der Anfang der sog. Butterwoche (welche die Christen in Russland auf Fastenzeit vor Ostern bereitet).

29. April 2016. Karfreitag in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig. Am 29. April wurde in der Gedächtniskirche der Karfreitag-Gottesdienst gefeiert. Im Mittelpunkt des Gebetes an diesem Abend steht das Grabtuch Jesu, welche in der Prozession um die Kirche getragen wird und dann auf dem sog. Grab des Herrn zur Verehrung von Gläubigen aufgelegt wird. Hier in der Kirchenmitte bleibt das Grabtuch bis zum Osterfest feierte.

1. Mai 2016. Christlich – orthodoxes Ostern in Leipzig.

Am 1. Mai feierte in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig ihres Osterfest. Wie auch in allen russischen Kirchen, wurde hier in der Mitternacht (vom 30. April zum 1. Mai) Ostergottesdienst gefeiert.

8. Mai 2016. Osterfest für Kinder in der Gedächtniskirche.

Zum Thomassonntag am 8. Mai, wurde in der Gedächtniskirche ein Osterfest für die Kindergruppe vorbereitet. Die Begegnung wird am 1. Sonntag nach Ostern, diesmal am 8. Mai gefeiert.

9. Mai 2016. Gedenkgebet in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig.

Am 9. Mai feierte der Erzpriester Alexij Tomjuk, der Hauptgeistliche der Russischen Gedächtniskirche, zusammen mit Gästen und Mitgliedern der Gedächtniskirche einen Gedenkgottesdienst in der russischen Kapelle. Es wurde an die gefallenen Russen erinnert, die im Laufe des 2. Weltkrieges für die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowohl in Russland, als auch in Deutschland (1941-1945), ihr Leben geopfert haben oder auch in Gefangenschaft und durch Sklavenarbeit gestorben sind.

Das Gedenken wurde in der erneuerten Krypta der Gedächtniskirche durchgeführt. An dem Gebet waren der Generalkonsul der Russischen Föderation, Herr Vjatscheslaw A. Logutow, sowie Gläubige und Gäste beteiligt.

Anschließend nahm die Gemeinschaft an der Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof Leipzigs, und an einem Empfang im Russischen Konsulat teil.

20. Mai 2016. Moskauer OBM in Russischer Kirche.

„…In der Kirche nahm Sergej Sobjanin ein Bild von Kindern der russischen Gemeinde im Empfang. Erzpriester Alexei Tomjuk (Links) begrüßte den Moskauer Stadtchef, dessen Leipziger Amtskollege Burkhard Jung (Mitte) Sobijanin zuvor zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt eingeladen hatte.

Obwohl er Leipzig zum ersten Mal besucht, kennt Moskaus Oberbürgermeister Sergej Sobjanin die Russische Gedächtniskirche ganz gut. Ein Modell des Kirchenbaus stand 2011 auf der von der Leipziger Messe organisierten Denkmalschau in der russischen Hauptstadt. „Sobjanin besucht sonst kaum Messen, aber die Denkmal, eine reine Fachausstellung, die alle zwei Jahre stattfindet, fasziniert ihn“, sagt Leipzigs Messegeschäftsführer Markus Geisenberger. Auf der Messe damals erfuhr Sobjanin auch vom schwierigen Bauzustand des Kirchenturms, der bis zum Jubiläum 200 Jahre Völkerschlacht im Jahr 2013 restauriert werden sollte.

Mit 10 Millionen Rubeln (250.000 Euro) unterstützte Moskau die Sanierung der Kirche, die im Oktober 1913 eingeweiht worden war und an die in der Völkerschlacht gefallenen russischen Soldaten erinnert. Die Gesamtkosten für die Turmsanierung betrogen über 780.000 €. Neben der Moskauer Spende kamen Mittel von Bund, Land und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Stadt Leipzig beteiligte sich mit einem eigenen Anteil von 60.000 €.

Die Gedächtniskirche ist heute nicht nur ein Ziel viele Touristen, sondern auch das religiöse Zentrum einer aktiven russisch-orthodoxen Gemeinde, die etwa 300 Mitglieder verschiedenen Nationalitäten vereint. Sobijanin trog sich gestern auch ins Goldene Buch der Stadt ein. /© Andreas Dunte, LVZ*, 20. Mai 2016, S. 17. LVZ, die „Leipziger Volkszeitung“ – eine bedeutende ostdeutsche Tageszeitung, welche z.Zt. die verkaufte Auflage von ca. 190.000 Exemplare hat/.

25. Mai 2016. Teilnahme am 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig

Am 25.-29. Mai beteiligte sich Russische Gedächtniskirche zu Leipzig am Programm des 100. Deutschen Katholikentags. Am 25. Mai wurde der Erzpriester Alexei Tomjuk, zur Eröffnung des Katholikentags am Leipziger Marktplatz eingeladen. Am 26. Mai hat er in der Propsteikirche an der abendlichen Andacht teilgenommen, wobei jeder Konfessionsvertreter seine theologische Stellungnahme zur Eucharistie vorstellen dürfte. Am Nachmittag des 27. Mai wurde im „Zentrum Ökumene“ unter Beteiligung des Erzpriesters ein Miteinander mit dem Titel „Nicht mehr Fremde, sondern Mitbürger (Eph. 2,19)“ durchgeführt. Zur Begegnung wurden zwei Vorträge, aus russischen und aus rumänischen Kirchengemeinden der orthodoxen Kirche vorbereitet. Den Veranstalter waren folgende Leitgedanken bzw. Fragen besonders wichtig:

Was macht eine Kirchengemeinde von Migranten und Fremdlinge zu einer Gemeinde von Mitbürger (vgl. Eph. 2,19)?
Wie kann solche Migrantengemeinde in die Strukturen, Theologie, oder heimische Gemeindeleben unserer modernen und offenen Gesellschaft eingebunden werden?
Wie können die Bedürfnis der Bewahrung eigener Identität (kulturellen Tradition, Gottesdienst in der eigenen Sprache u.ä.) und die Forderung nach Eingliederung in die Gemeinschaft befriedigt werden?

Nach der Selbstvorstellung beiden Referenten, aus russischen und aus rumänischen Kirchengemeinden wurde eine Gesprächsrunde eröffnet. Das Treffen endete mit einem Abschlusswort des Moderators, Pastor J.Stolze, von der methodistischen Kirche Zentralkonferenz in Deutschlands

27. Mai 2016. Das Projekt der Restaurierung der Ikonenwand der Russischen Gedächtniskirche (2016/17) hat begonnen.

Mit Einbau eines Gerußtes im Innenraum der Gedächtniskirche hat das Projekt der Restaurierung ihrer Ikonenwand (2016/17) am 27. Mai begonnen. Die Ikonenwand ist das wichtigste und künstlerisch wertvollste Objekt der Gedächtniskirche. Sie ist das Projekt des Architekten Akademikers W.A.Pokrowski und wurde 1912/13 in Moskauer Ikonenmaler-Werkstatt von N.S.Emeljanow ausgeführt; die Emaille-, Juwelier- und Silberarbeiten entstammen aus der Moskauer Werkstätten I.P. Chlebnikows. Der Gedächtniskirche wurde die Ikonenwand von der Donkosakenheer 1913 gestiftet.

Dieses beachtenswerte Werk der russischen angewandten Kunst des Anfangs 20. Jhd. ist verhältnismäßig gut erhalten, braucht jedoch nach 100 Jahren die professionelle Restauration seiner Metall- und Holzteile, sowie – bei den ausreihenden Mitteln – auch seines malerischen Teils, d.h. der Ikonen. Die Arbeiten sind in den Einrichtungen für Kultur und Denkmalschutz vereinbart; ihre Notwendigkeit wird allgemein anerkannt; sie werden zum 2016/17 eingeplant.

26. Juni 2016. Dankgottesdienst zum Schulende und „Tag der russischen Sprache“ in der Gedächtniskirche.

Am 26. Juni wurde nach der Sonntagsliturgie in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig für die Schulkinder aus der Gemeinde und ihren Eltern eine Andacht zur Beendigung des Schuljahres vollzogen. Der Gottesdienst wurde in der Gedächtniskirche von ihrem Seelsorger Erzpriester Alexej Tomjuk zelebriert. Zudem bereitete die Gruppe eine Aufführung zum «Tag der Russischen Sprache».

Juli 2016. „Der Ritter des hohen D. Der Tenor Nicolai Gedda“ im deutschen Fernsehen.

Seit Juli 2016 ist der Doku-Film unter dem Der Ritter des hohen D. Der Tenor Nicolai Gedda“ im Internet und in der WDR KLASSIK erhältlich. Der Film wurde zum 90. Geburtstag von Nicolai Gedda erstellt. Da ein wichtiges Teil des Leben und der Weltkarriere des Sängers mit der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig verbunden ist, leistete einen kleinen Beitrag zur Produktion u.a. Alexej Tomjuk, Hauptgeistliche der Russischen Gedächtniskirche, welche den Sänger seit 1995 kennt. Die Dokumentation „Ritter des Hohen D“ wurde zum ersten Mal am 14. Februar 2016 in „WDR KLASSIK“ gezeigt.

23.07.2016. „Der Klang der Heimat  Leipzigs russische Seele“, Sendung eines Films von D. Konnerth.

Der Doku-Film ist ein Teil der achtteiligen ReportageReihe „Mein Land, Dein Land“ des Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF). In der vierten Folge der Doku-Reihe wird das Leben den Russen in Leipzig vorgestellt. Ein kleiner Teil des Films wurde in der Russischen Gedächtniskirche gedreht, ebenso hört man Ausschnitte aus dem Interview mit dem Chorleiter Konstantin Kozakevich und Erzpriester Alexej Tomjuk, dem Hauptgeistlichen der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig. (Quelle: ZDF/Detlev Konnerth)

22.-23. September 2016. Diözesanversammlung und Pastoralkonferenz der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats in Hamburg.

22. September im Haus der Kirchengemeinde hl. Johannes von Kronstadt zu Hamburg, bei dem Vorsitz des Erzbischofs von Berlin und Deutschland Feofan wurde die Versammlung der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche eröffnet. Zur Liturgie, wurde Dmitry Litvinov (von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig) vom Erzbischof zum Lektor geweiht. An dem Treffen nahm der Erzpriester Alexej Tomyuk, Hauptgeistlicher der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig teil. Die Versammlung endete seine Arbeit am 23. September.

23. September 2016. Interkulturelles Chorkonzert „Gesang ist bunt“ in Leipzig.

Am 23. September nahm der Chor der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig am interkulturellen Chorkonzert „Gesang ist bunt“ teil.

Der Leipziger Chorverband e.V. verbindet, als Dachverband, 80 Chöre aus der Stadt Leipzig und den beiden Landkreisen Leipzig und Nordsachsen. Seit einigen Jahren veranstaltet dieser im Rahmen der Interkulturellen Wochen Leipzigs das interkulturelle Chorkonzert „Gesang ist bunt“. Der Präsident des Leipziger Chorverbands e.V. ist Stefan Kugler. Wie auch in den vergangenem Jahr wurde auch in diesem Jahr ein Chor mit Migrationshintergrund auserwählt: dieses Jahr war es der Chor der Russischen Gedächtniskirche zu Ehren des Hl. Alexij.

14. Oktober 2016. Denkmalchor in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig

Am 14. Oktober sang der Denkmalchor in der ROK die Vesper – Ganznächtliches Vigil von Sergej Rachmaninow („Das große Abend- und Morgenlob für Soli und gemischten Chor a cappella, op. 37“).

Der Denkmalchor Leipzig wird von Philipp Goldmann geleitet und gibt im Laufe des Jahres Konzerte mit deutscher und internationaler Musik im Völkerschlachtdenkmal und an anderen Orten, in und außerhalb Leipzigs.

Zu Beginn des Abendkonzerts am 14. Oktober sang auch der Chor der Russischen Gedächtniskirche einige Lieder russischer Komponisten: Degtjarövs, Chesnokovs, Rachmaninovs und Nikolskijs.

15. – 16. Oktober 2016. Patronatsfest in Leipzig.

Anlässlich des Festes der hll. Hierarchen von Moskau, Peter, Alexij, Jona, Philipp und Hermogen (18./5. Oktober), des Patronatsfestes der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig, stattete der Erzbischof von Berlin, Feofan, der Leipziger Gemeinde einen Pastoralbesuch ab. Er feierte die Liturgie zusammen mit dem Erzpriester Georgij Antonjuk, Erzpr. Alexij Tomjuk (Gemeindevorsteher). Nach der Liturgie wurde ein Gedenkgottesdienst zu Ehren der in der Völkerschlacht 1813 gefallenen russischen Soldaten gefeiert.

An der Ruhestätte der Gefallenen haben Erzbischof Feofan und Vyacheslav Logutov die Blumen niedergelegt. Junge Gemeindemitglieder stellten eine Aufführung zum Thema der Völkerschlacht bei Leipzig dar. Die Feier endete mit einer freundschaftlichen Teestunde in der Pfarrei. Am selben Tag, im Namen von russischen Generalkonsulat zu Leipzig gab Vyacheslav Logutov einen Empfang anläßlich Besuches des Erzbischofs Feofan und sein Gefolge, im russischen Generalkonsulat. © Pressedienst der Diözese Berlin und Deutschland

22. Oktober 2016. 6. Hubertusburger Friedensgespräche

Am 22. Oktober hat der Chor der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig am Abschlussgebet in Wermsdorf teilgenommen. Auf der Interreligiösen bzw. Interkulturellen Veranstaltung sang der Chor unter Leitung von Konstantin Kozakevich russischen-orthodoxen Lieder.

Die „Hubertusburger Friedensgespräche“ werden vom Freundeskreis Schloss Hubertusburg e.V. zu Wermsdorf in Sachsen veranstaltet und sind dem friedlichen Miteinander in Europa gewidmet. Als Hauptredner anlässlich der diesjährigen 6. Friedensgespräche wurde Herr Biedenkopf, der Ministerpräsident von Sachsen a.D., eingeladen.

10.-12. November 2016. Russische Gedächtniskirche nimmt an der Ausstellung «denkmal» 2016 in Leipzig teil.

Am 10.-12. November, beteiligte sich Russische Gedächtniskirche zu Leipzig an der Europäischen Ausstellung zur Restaurierung, Denkmalpflege und Sanierung von historischen Gebäuden «Denkmal» (10.-12. November 2016, Leipzig). Am 10. November nahm Erzpr. A. Tomyuk, Hauptgeistlicher der Russischen Gedächtniskirche an der Eröffnungszeremonie «Denkmal» 2016 im Kongresszentrum Zoo-Leipzig teil.

Im Programm der Ausstellung hat die Gedächtniskirche in den beiden „Meisterklassen“ auf dem Stand der Regierung Moskau (Pavillon № 2 der Leipziger Messe) zweiweise mitgewirkt:

in der Master-Class „Restaurierung von historischen Gegenständen aus Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig“ (Catherine Y. Prokhorets, Student 26 GBPOU von Moskau „Hochschule für Architektur, Konstruktion und Reengineering-Nummer 26“ Shot;

Master Class „Die Wiederherstellung der Ikonen der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig“, die Schüler führten eine 4-jährige Student des Moskauer Akademischen Kunstschule (Mach) Ekaterina Igorevna Mashkov und Anna A. Mosiychuk. Director – Ekaterina Satellit, Leiter der Abteilung. Wiederherstellung der Museumssammlungen des Moskauer Staatlichen United Museum-Reserve (Kolomenskoje, Izmailovo, Lefortovo, Lublin), departmen Restaurierung des Moskauer Akademischen Kunstschule (Mach);

Die Arbeiten an der Restaurierung und Erhaltung des historischen Denkmal wurde zum Teil an den Ständen der deutschen vorgestellt – Organisationen, die mit der Gedächtniskirche zusammenzuarbeiten.

11. November A.A. Yemelyanov, Leiter der Abteilung Kulturerbe der Stadt Moskau mit einer Gruppe von Gästen aus Moskau und Vertretern der Bürgermeister von Leipzig besuchte die Russische Gedächtniskirche; Sie legten Kränze und Blumen an den Gräbern von Soldaten sowie inspiziert russischen Denkmal.

Die Moskauer Stadtverwaltung seit 1995 ist in der Europäischen Ausstellung über die Restaurierung, Denkmalpflege und Sanierung von historischen Gebäuden «denkmal» aktiv beteiligt.

Seit 2011 beteiligt sich die Russische Gedächtniskirche an der Europäischen Ausstellung über die Restaurierung, Denkmalpflege und Sanierung von historischen Gebäuden «Denkmal», die abwechselnd in Moskau und Leipzig stattfindet. Auf Ausstellungen Russische Gedächtniskirche vorgelegten Berichte, Workshops und Projekte zur Restaurierung und Erhaltung des Denkmals.

Um den Restauratoren oder Sponsoren die kulturelle Einmaligkeit der Russischen Gedächtniskirche zu zeigen, und auf die Notwendige dringenden Reparaturen des Denkmals hinweisen, nimmt brachte die Russische Gedächtniskirche an den „denkmal“ – Ausstellung seit 2011 teil.

Nicht zuletzt dank dieser Teilnahme der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig an der Ausstellung wurden die Restaurierungsprojekte in der Russischen Gedächtniskirche durchgeführt.

24. Dezember 2016. Jährliche Gemeindeversammlung in Leipzig

Am 24. Dezember wurde die jährliche Gemeindeversammlung der orthodoxen Christen der Stadt Leipzig durchgeführt. Die Versammlung wurde vom Hauptgeistlichen der Russischen Gedächtniskirche, Erzpriester Alexei Tomjuk, eröffnet. Außer Übersicht und Bewertung des Lebens der Gemeinde im 2016, seit der letzten Gemeindeversammlung, wurden auch einige Themen des Gemeindelebens für das Jahr 2017 angesprochen: wie z.B. die Teilnahme der Gemeinde am Völkerschlacht – Festtage in Leipzig (Oktober 2017), die Pilgerreise der Gemeinde zum Mariä-Himmelfahrt-Kloster in Puchtiza (Sommer 2017). Die nächste Gemeindeversammlung wird im Dezember 2017 stattfinden und die nächste Gemeindefest – im Oktober 2017.