21. Dezember 2019. Jährliche Gemeindeversammlung in Leipzig.

Am 21. Dezember wurde die jährliche Versammlung der Gemeinde der Russischen Gedächtniskirche durchgeführt. Die Versammlung wurde vom Hauptgeistlichen der Russischen Gedächtniskirche, Erzpriester Alexei Tomjuk, eröffnet. Außer der Übersicht und Bewertung des Lebens der Gemeinde im Jahr 2019, seit der letzten Gemeindeversammlung, wurden auch einige Themen des Gemeindelebens angesprochen. Die nächste Gemeindeversammlung wird im Dezember 2020 stattfinden und das nächste Gemeindefest am 17.-18. Oktober 2020.
22. Dezember 2019. Die Sonntagsschule für Leipziger orthodoxe Gemeinde beendet.
Am 22. Dezember fand das letzte Treffen der diesjährigen Gesprächsreihe zum Thema der russischen Spiritualität für die Gemeinde der Russischen Gedächtniskirche statt. Die Gespräche ums Evangelium in der Gemeinde, die sog. „Sonntagsschule“, wurden am Sonntag regelmäßig geführt. Ebenso hat sich die Gemeinde einmal im Monat zum „Bibliotheken-Tag“ getroffen, bei dem ein Gespräch über die Themen der Bücher aus der Bibliothek der Gedächtniskirche geführt wurde. Nach diesem Vortrag können die Bücher aus der Bibliothek von den Gemeindemitgliedern geliehen werden. Die neue Gesprächsreihe der „Sonntagsschule“ in der Pfarrei wird im Januar 2020 beginnen.
27. Dezember 2019. Die Restaurierung der Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche wird bald abgeschlossen.
Im Dezember 2019 bzw. im Februar 2020 wird die im Herbst 2019 begonnene Restaurierung an der Ikonostase und im unteren Raum der Krypta der Gedächtniskirche abgeschlossen. Die Renovierung eines Teils des historischen Denkmals besteht aus Verputzen und Anstrich der Wände und der Decke, wie auch der 6 Grabnischen. Noch dazu werden drei Ikonen aus der Ikonostase und das Tragkreuz restauriert. Das Projekt wird durch den Vorstand der Russischen Gedächtniskirche koordiniert. Der Großteil der Kosten zu diesem Vorhaben wurde von der Regierung der russischen Hauptstadt Moskau zugeschossen.
Oktober 2019. Neue Publikation über die Russische Gedächtniskirche in Leipzig.
Im Oktober 2019 erschien in der Passage Verlag in Leipzig ein neues Buch „Leipzigs schönste Häuser. Vom Jugendstil bis zur Moderne“, das einen Artikel über die Gedächtniskirche: „Zur russischen Ehre. Die Gedächtniskirche des Metropoliten Alexi von Moskau“ und einige Bilder veröffentlicht. Wie das Äußere, so auch das Innere macht Besucher die russisch-orthodoxe Kirchen nicht kennen, sprachlos, – schreibt der Autor. Vor allem eine Wand aus 78 Ikonen und ein vom russischen Zaren gestifteter Kronleuchter beeindrucken. Das Buch mit Fotografien von Peter Franke, im Hardcover mit etwa 180 Abbildungen ist unter ISBN 978-3-95415-081-6 frei erhältlich.
3.-4.10.2019. Diözesanversammlung in Krefeld
Am 3. und 4. Oktober fanden in Krefeld die Versammlung und das Pastoraltreffen der der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats, unter dem Vorsitz des Verwalters der Berliner Diözese, Erzbischof Tichon von Podolsk statt.
Erzbischof Tichon hielt eine Grundsatzrede, und, später, einen Vortrag zum Thema „Liturgie als Grundlage des pastoralen Dienstes„. Es folgten weitere Vorträge: Das Bericht über die Tätigkeit des Diözesanrates und des Diözesangerichts, gehört und die Mitglieder des Diözesangerichts wiedergewählt, „Über die Heiligen Deutschlands des ersten Jahrtausends“, „Über Zwischenkirchlichen Organisationen in Deutschland und die Teilnahme von Vertretern der Berliner Diözese an ihnen. Ziele, Aufgaben, Probleme und Lösungen“ und „Über wichtigen Maßnahmen, die zur Umsetzung des Bundesgesetzes über den Schutz personenbezogener Daten in den Gemeinden der Diözese zu empfehlen sind“. Jedem Bericht folgte eine lebendige Diskussion. Der 1. Tag der Versammlung endete mit einem Konzert des Moskauer Synodalchores.
Am 2. Sitzungstag wurden neue Mitglieder des Diözesangerichts gewählt und vereidigt. Einigen Geistlichen, die im Jahr 2019 ihr Jubiläum feiern, wurden die Ehrenurkunden bzw. Medaillen vom Patriarchenamt überreicht. An der Zusammenkunft der Diözese nahm auch der Erzpr. A. Tomjuk, von der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig teil.
1.September 2019. Sonntagsschule für Kinder fängt wieder an.
Im September 2019 startet die sog. Sonntagsschule für Kinder der Gemeinde. Die Sonntagsschule hat das Ziel, bei Kindern die bewusste Beziehung zu Gott zu festigen und lebendiges Interesse zu Allem, was durch die Evangelien, hl. Ikonen oder durch Lebensgeschichten der Heiligen vermittelt wird, aufzuwecken. Dabei werden den Kindern die Grundsätze der russischen Kultur beigebracht, vor allem die primäre Kenntnisse der russischen Sprache wie auch die russisch-orthodoxen Volkstraditionen.
2.September 2019. Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof Leipzigs
Zum Gedenken an 80. Jahrestag des Beginns des II. Weltkriegs hat die Stadt Leipzig am 2. September d.J. zu einer Gedenkveranstaltung an dem Ehrenmal für die Leipziger polnischen Opfer auf den Ostfriedhof. Nach der Gedenkrede des Honorarkonsul Polens und Oberbürgermeister Jung wurden Im Anschluss wurden an dem Ehrenmal die Kranze und Blumen nieder gelegt. An der Veranstaltung nahmen unter anderen Gästen der Hauptgeistliche der Gedächtniskirche, Erzpriester Alexej Tomjuk, teil. Am 1. September 1939 löste das nationalsozialistische Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus.
An der Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof nahmen u.A. Andrej Dronow, der Generalkonsul der Russischen Föderation, Boris Maisus und Erzpr. Alexij Tomjuk, von der Russischen Gedächtniskirche mit Kirchenmitgliedern teil.
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Russische bzw. Sowjetische Memoriale in Leipzig und Leipziger Land
In Leipzig und im Landkreis Leipzig befinden sich 32 russische bzw. sowjetische Kriegsgräberstätten, in denen rund 3.000 russische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene sowjetische Soldaten und Offiziere bestattet wurden. Insgesamt befinden sich auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen 910 sowjetischen Kriegsgräberstätten bzw. 26.000 Einzelgräber sowie Sammelgräber. Hier wurden über 147.000 Kriegsopfer bestattet. Allein auf dem Ehrenhain in Zeithain sind mehr als 30.000 Sowjetbürger und Zwangsarbeiter bestattet.
Jährlich, am 8.-9. Mai, nimmt der Hauptgeistliche der Gedächtniskirche, Erzpr. Alexej Tomjuk, an der Gedenkzeremonie auf dem Ostfriedhof teil. Auf dem Leipziger Ostfriedhof 1945 wurden die russischen Soldaten sowie russische Menschen, die 1941-1945 in Gefangenschaft und in Lagern in Leipzig bei der Zwangsarbeit der russischen Bevölkerung ums Leben kamen, beerdigt. Manche von ihnen waren Mitglieder der Gemeinde der Gedächtniskirche.
8.September 2019. Der Tag des offenen Denkmals in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig
Am 8. September hat die Gedächtniskirche im Programm einen jährlichen, bundesweit bekannten „Tages des offenen Denkmals“ teilgenommen. An diesem „Tag des offenen Denkmals“ wurde den Interessenten und einfache Passanten zum Kennenlernen mit der Gedächtniskirche zwei Führungen angeboten; die vom Erzpriester A.Tomjuk, Hauptgeistlichen der Russischen Gedächtniskirche übernehmen wurden.
Seit 2012 öffnet sich die Russische Gedächtniskirche zum Denkmaltag mit einem Programm: neben der gewöhnlichen Führung gibt es an diesem Tag auch ein kleines Konzert russischer geistlichen Musik. So wurde es auch für 2019 geplant mit der Ausnahme, dass zwei Chormitglieder erkrankten. Deshalb wurde im Denkmal lediglich ein Rundgang durch die Kirche vom Erzpriester Tomjuk gemacht. Die Veranstaltung bei uns haben etwa 300 Personen besucht, obwohl die Gedächtniskirche sonst jeden Tag für Besucher geöffnet ist.
Jeden Monat verzeichnet das Denkmal etwa 1500 Besucher. Daher war ihre Beteiligung an dem Tag des offenen Denkmals ein kleiner Erfolg. Am Ende der Führung wurden die Broschüren „Kirchen in Leipzig“ kostenlos an alle Interessenten verteilt.
23.September 2019. Ökumenischer Gottesdienst in der Nikolaikirche.
Am 23. September lud der Stadtökumenekreis Leipzig im Rahmen der Interkulturellen Wochen – 2019 zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Nikolaikirche Leipzig ein. Der Andacht wurde vom Chor der eritreisch-orthodoxen Gemeinde Leipzig-Wiederitsch begleitet. Eine Predigt zu dem Motto „Der Herzschlag Gottes ist bunt“ hielt Oberkirchenrat Christoph Seele, Beauftragter der Evangelischen Landeskirche beim Freistaat Sachsen. Unter den Mitwirkenden aus evangelischen, reformierten, katholischen und anglikanischen Gemeinden war auch der Erzpr. Alexij Tomjuk, von der Russischen Gedächtniskirche. © Evangelisch-Lutherischer Kirchenbezirk Leipzig
23.Juni 2019. «Tag der russischen Sprache» in der Russischen Gedächtniskirche.
Das Ziel dieser Veranstaltung ist die Kinder aus der Gemeinde, ob mit oder ohne Russischkenntnissen, mit ihrer Muttersprache bekanntzumachen. Das Projekt richtet sich thematisch nach russischer Literatur wie auch nach der geistigen, russische-orthodoxen Kultur. In dessen Rahmen sind diverse Theater- und Bastelwerkstätten, aber auch wöchentliche Lied- und Sprachübungen eingebunden.
30.Juni 2019. Dankgottesdienst zum Schulschluss in der Gedächtniskirche.
Am 30. Juni wurde nach der Sonntagsliturgie in der Gedächtniskirche für Kinder, Studierende und ihre Eltern eine Andacht zur Beendigung des Schuljahres vollzogen. Eine Andacht zum bevorstehenden Schuljahresbeginn wird am 25. August d. J., ebenfalls nach der hl. Liturgie vollzogen.
18.August 2019. Andacht zum Beginn des Schuljahres in der Gedächtniskirche.
Am 18. August, gleich nach der hl. Liturgie wurde in der Gedächtniskirche für Schulkinder, Studenten und ihre Eltern eine Andacht zum diesjährigen Schuljahresbeginn vollzogen.
30.August 2019. Die Sonntagsschule für Erwachsene trifft sich wieder.
In der Sonntagsschule werden die Interessierte aus der russ.-orth. Gemeinde in Leipzig mit den Grundlagen des orthodoxen Glaubens bekannt gemacht, dem Alten und dem Neuen Testament, dem orthodoxen Gottesdienst, dem Aufbau einer orthodoxen Kirche usw. Dabei soll die Bedeutung und die Auswirkung der Hl. Schrift auf unser persönliches Leben im Mittelpunkt stehen. Zudem wird es über den Tagesgedächtnis gesprochen.
Vor und nach der Bibelstunde findet eine gemeinsame Gebetszeit statt. Der Bibelgesprächskreis trifft sich im September – Dezember 2019 in der Regel an 1. und 3. Sonntag im Monat, um 15.00 Uhr. Zu unserer Bibelstunde melden sie sich bitte bei Herrn Dmitry Tolmachev an.
Mai 2019. Neue Publikation über die Russische Gedächtniskirche in Moskauer „Bote der Kirchengeschichte“.
Im Mai 2019 wurde im Moskauer „Bote der Kirchengeschichte“ (russ. „Vestnik zerkovnoi istorii“) ein letzter Artikel zur Geschichte der Russischen Gedächtniskirche und ihrer Gemeinde veröffentlicht: „Erzpr. Tomyuk A., Russische Gedächtniskirche zu Leipzig in den Jahren 1994-2013“. Der Artikel wird auch auf der offiziellen Webseite „Sedmitsa.ru“, d.h. auf dem Internetportal des Moskauer Kirchlichen Wissenschaftlichen Zentrum („Die Orthodoxe Enzyklopädie“) veröffentlicht.
Schon vor einigen Jahren sind in der gleichen Zeitschrift vom selben Autor vier Artikel zur Geschichte der Gedächtniskirche erschienen: in den Jahren 1913-1930 (M. 2016. Nr. 1/2), in den 1930er-1940er Jahren (M. 2016. Nr. 3/4), in den Jahren 1945–1949 гг. (2017, Nr. 45/46), und in den Jahren 1949-1994 (M. 2018. 3/4). Damit wurde in fünf Artikeln die Geschichte der Gedächtniskirche von 1913 bis 2013 beschrieben.
10.Juni 2019. Jubiläumsfeiern zu 150 Jahre Diakonie Leipzig.
Im Jahr 2019 feiern die Diakonie Leipzig und die Diakonie Zwickau ihr 150-jähriges Bestehen. D.h. fand am Pfingstmontag, 10. Juni ein Ökumenischer Gottesdienst der Leipziger Innenstadtgemeinden auf dem Markt statt. Demnächst ist am 4. November der Festgottesdienst in der Thomaskirche mit anschließendem Empfang im Neuen Rathaus geplant. Zum Gottesdienst unter dem Motto „Pfingsten – Aufstand zum Leben“ auf den Augustusplatz lud der Leipziger Stadtökumenekreis ein. Die Kollekte im Gottesdienst kam der Ökumenischen Telefonseelsorge zugute. Unter anderen Kirchenvertretern nahm auch der Erzpr. A. Tomjuk von der Russischen Gedächtniskirche an der Andacht teil. © „Pfingsten – Aufstand zum Leben“ – Ökumenischer Gottesdienst auf dem Augustusplatz. redaktion@l-iz.de.
12.Juni 2019. Empfang anlässlich Russland-Tages in Leipzig.
Etwa 170 Gäste folgten der Einladung von Andrey Dronov, Chef-Diplomaten des Russischen Generalkonsulats in Leipzig, zum Russlandtag im Gohliser Schlösschen. In seinem Grußwort kündigte Herr Dronov auch mehr regionale Kooperationen an und annoncierte weiteren Ausbau der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Seit 1990 feiert die Russische Föderation am 12. Juni ihr Nationalfeiertag /© LVZ Online, von Björn Meine/. Im Namen der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig wurde der Generalkonsul vom Erzpr. A.Tomjuk begrüßt.
19.Juni 2019. Eröffnung eines wissenschaftlichen Projekts in Dresden.
Mit der Übergabe des Bewilligungsbescheids des o.g. Projekts „Virtuelle Experimente für Kunstobjekte – VirtEx“ durch Frau Dr. Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Sachsen wird das Projekt am 19. Juni 2019 in der Technischen Universität Dresden offiziell gestartet. Von 2016 bis 2018 wurde die Ikonostase der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig restauriert. Die 18 Meter hohe Ikonenwand mit 78 Heiligen-Bildern gilt als eine der größten und schönsten in Westeuropa.
Auch das neue Projekt dieses Jahres, in dem wieder russische und deutsche Künstler und Wissenschaftler teilnehmen, möchte zur Erhaltung der kostbaren Ausstattung der Leipziger Gedächtniskirche beitragen. Das Ziel des o.g. Projektes ist, die Methode der numerischen Simulation von komplexen Körpern und Kunstwerken aus Holz weiterzuentwickeln. Neben der Simulation des Holzes bei Änderung des Klimas und der damit einhergehenden Belastungen geht es bei diesem Projekt um die Einbeziehung der Malschichten und Farbfassungen sowie um Schäden im Holz, um perspektivisch wissenschaftlich besser fundierte Aussagen zum Verhalten von Kunstwerken aus Holz bei klimatischen Belastungen treffen zu können.
Durch die Untersuchung und Vermessung der Ikonen soll das Rechenmodell erweitert werden. Die Ikone „Abendmahl“ wird zu diesem Zweck genau vermessen und untersucht. Sie wird durch den Dozenten des Surikov-Institutes-Moskau Alexander Kozmin kopiert. Die Erforschung wird durch die Kunstwissenschaftlerin des Andrej-Rubljov-Museums Moskau, Frau Dr. Zhana Belik begleitet. An den Kopien werden dann weiterführende Untersuchungen und Berechnungen angestellt. Die an der Abendmahl-Ikone gefundenen Schäden (wie Risse od. lockere Farbschichten), werden im Laufe des Projektes restauriert.
Da die Russische Gedächtniskirche ein wichtiger Partner des Projektes wird, nahm an der Eröffnung auch der Erzpr. A. Tomjuk teil.
26. April 2019. Karfreitag in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig. Am 26. April wurde in der Gedächtniskirche der Karfreitags-Gottesdienst gefeiert. Im Mittelpunkt des Gebetes an diesem Abend steht das Grabtuch Jesu, welche in der Prozession um die Kirche getragen wird und dann auf dem sog. Grab des Herrn zur Verehrung von Gläubigen aufgelegt wird. Hier, in der Kirchenmitte, bleibt das Grabtuch bis zum Osterfest.

28.April 2019. Orthodoxes Ostern in Leipzig.
Am 28. April wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig das Osterfest in der Mitternacht gefeiert. Zudem wird in der Gedächtniskirche ein Osterfest für die Kindergruppe zum 1. Sonntag nach Ostern, den 5. Mai vorbereitet. Zum Osterfest bereitet die Kindergruppe eine Aufführung von Liedern und Gedichten vor. Foto: Elena Safonowa, Leipzig.

30.April 2019. 10. Jahrestag der Bischofsweihe von Erzbischof Tichon von Podolsk. Am 30. April wurde in der russischen Auferstehungskathedrale zu Berlin der 10. Jahrestag der Bischofsweihe von Erzbischof Tichon gefeiert. Am Gottesdienst wie auch an dem Osterempfang nahm u.a. auch der Erpr. Alexei Tomjuk von der Russischen Gedächtniskirche teil.

Am 28. April feiert in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig ihre Gemeinde das Osterfest. Wie auch in allen anderen russischen Kirchen, wird hier vom 27. zum 28. April der Mitternachtsgottesdienst gefeiert. Nach der Liturgie werden Kulitsch, Pas’cha und die gefärbten Eier durch Besprengen mit hl. Wasser und mit einem Gebet gesegnet. Bei einer von der Gemeinschaft gegebenen Teestunde haben die Gläubigen und die Gäste die Gelegenheit sich miteinander zu treffen.
Zudem wird in der Gedächtniskirche ein Osterfest für die Kindergruppe zum 1. Sonntag nach Ostern, den 5. Mai vorbereitet. Zum Osterfest bereitet die Kindergruppe eine Aufführung von Liedern und Gedichten vor.
Am 18., 19. und 20. März 2019 jeweils zwischen 9.00 und 11.00 Uhr wurde die Russische Gedächtniskirche als wichtiges feuergeschütztes Objekt der Stadt Leipzig von drei Feuerwehrmannschaften besucht. Bei den Begehungen wurde durch die Branddirektion Leipzig ein operativ-taktisches-Studium (OTS) bzw. eine Einsatzübung durchgeführt. Jede Begehung wurde von dem Hauptgeistlichen der Gedächtniskirche Tomjuk und dem Hausmeister mitgeleitet.
„…Seit 1984 ist Sylvia Kolbe Gästeführerin in Leipzig… Eine besondere Führung, die sie alljährlich anbietet, ist die „Vielfalt der Konfessionen“. In diesem Jahr bereits zum 20. Mal führt sie an Orte in Leipzig, die für viele unbekannt sind. „Es gibt viele Leute, die sich für Konfessionen und Religionen interessieren. Doch die Machen sich nicht allein auf den Weg, um bei einer der Gemeinden anzuklopfen und sie sich anzuschauen“, sagt Kolbe, die als Sekretärin bei der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig arbeitet.
Stopp in der Russischen Gedächtniskirche.
Die diesjährige Tour führt zur romanischen Chorturmkirche nach Rückmarsdorf, deren Sanierung erst kürzlich vollendet wurde. Anschließend wird die Heilandskirche besichtigt, die 1888 geweiht wurde. Danach geht es zur Russisch-Orthodoxen Kirche. Dort ist im November 2018 nach dreijähriger Restaurierung die Ikonenwand wieder eingeweiht worden. Die 18 Meter hohe und zehn Meter breite Ikonostase umfasst 78 Heiligen-Bilder und gilt als eine der größten und schönsten in Westeuropa. Erzpriester Alexej Tomjuk wird darauf eingehen… Von Mathias Orbeck. © Leipziger Volkszeitung, 23.-24. Februar 2019.
6. Januar 2019. Heiligabend in der Russischen Gedächtniskirche.
Zum Heiligabend, 6. Januar, haben die Kinder der Sonntagschule der Gedächtniskirche und ihre Eltern die Aufführung von Weihnachtslieder (sog. Sternsinger-Lieder) vorbereitet. Die Pakete samt eine Spendensumme von ca. 600 Euro, welche zum Sternensingen am Heiligabend gesammelt wurde, wird wie in den vorigen Jahren, nach Russland entsandt. Die Aktion kommt zugute der Sozialen Tätigkeiten der Marfo-Mariinski Kloster zu Moskau.

7.Januar 2019. Gemeinsamer Gottesdienst zu Weihnachten in der Russischen Gedächtniskirche.

Am 7. Januar, am 1. Weihnachtstag nach dem Julianischen Kalender, wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig die Göttliche Liturgie auf besondere Weise gefeiert. Die Liturgie wurde an diesem Festtag von dem Hauptgeistlichen der Gedächtniskirche, Alexei Tomjuk und den rumänischen Priesters, Ioann Forga gemeinsam gefeiert. Gemeindemitglieder von den beiden Gemeinden waren ebenso reichlich gekommen; der Gottesdienst wurde überwiegend in russischer, deutscher aber auch in rumänischer Sprache gesungen. Anschließend an der Liturgie wandte sich der rumänische Priester Ioan Forga mit einem Hirtenwort an die festlichere Versammlung. Zum Schluss bereiteten die Kinder der Gemeinde ein Theaterstück, die Weihnachtslieder und Gedichte aufgeführt. Schon in der Adventszeit sammelten die Kinder auch Spenden und Sachen, im Rahmen der jährlichen Partnerschaftsaktion dem Moskauer Martha- und Maria Kloster zugunsten. Nach dem Gottesdienst versammelten sich Kirchgänger zum traditionellen Tee- Kaffeetrinken.

