Januar 2020. Aus dem Leben der Gedächtniskirche

Januar – März 2020. Aus dem Leben der Gedächtniskirche

6. Januar 2020. Regionale Nachrichten zum russischen Weihnachtsfest in Leipzig.

Am 6.-7. Januar haben die regionalen Fernseh- und Rundfunknachrichten in Sachsen über die Weihnachtstradition der russisch-orthodoxen Christen in Leipzig berichtet. Mit einem Beitrag mit einem kurzen Interview für das MDR Radio, MDR Sachsenspiegel und Radio Mephisto beteiligte sich der Hauptgeistliche der Gedächtniskirche, Erzpr. A. Tomyuk.

6. Januar 2020. Heiligabend in der Russischen Gedächtniskirche.

Nach der Heiligabendandacht am 6. Januar haben die Kinder der Sonntagschule der Gemeinde der Gedächtniskirche die Weihnachtslieder vor der Kirche vorgesungen. Die Spendensumme von ca. 500 Euro, welche zum Sternsingen an dem Abend gesammelt wurden, wird wie in den vorigen Jahren nach Russland entsandt. Die Aktion kommt den Sozialen Tätigkeiten des Marfo-Mariinski Kloster zu Moskau zugute.

7. Januar 2020. Gemeinsamer Gottesdienst zu Weihnachten in der Russischen Gedächtniskirche.

Am 7. Januar, am 1. Weihnachtstag nach dem Julianischen Kalender, wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig die Göttliche Liturgie auf besondere Weise gefeiert. Die Liturgie wurde an diesem Festtag von dem Hauptgeistlichen der Gedächtniskirche Alexei Tomjuk und dem rumänischen Priesters Ioann Forga gemeinsam gefeiert. Gemeindemitglieder von den beiden Gemeinden waren ebenso reichlich gekommen. Der Gottesdienst wurde überwiegend in russischer, deutscher aber auch in rumänischer Sprache gesungen. Anschließend an der Liturgie wandte sich der rumänische Priester Ioan Forga mit einem Hirtenwort an die festliche Versammlung. Zum Schluss führten die Kinder der Gemeinde ein vorbereitetes Theaterstück auf, Weihnachtslieder und Gedichte wurden vorgetragen. Schon in der Adventszeit sammelten die Kinder Spenden und Sachen im Rahmen der jährlichen Partnerschaftsaktion für den Moskauer Martha und Maria Kloster. Nach dem Gottesdienst versammelten sich Kirchbesucher zum traditionellen Tee- Kaffeetrinken.

9. Januar 2020. Kleriker der Diözese von Berlin und Deutschland nahmen am Bischofsamt teil.

Am 9. Januar, dem Festtag des Hl. Stephan, haben die Geistlichen aus Berlin, Leipzig, Magdeburg und anderen Gemeinden der Berliner Diözese von Berlin und Deutschland, die Liturgie mit ihrem Erzbischof Tiсhon, dem Oberhaupt der Diözese, in der Kathedrale Berlin-Wilmersdorf zelebriert. Am Ende des Gottesdienstes begrüßte der Erzpriester Michail Divakov im Namen des Klerus den amtierenden Erzbischof zum Hochfest der Geburt Christi.

12. Januar 2020. Syrische Gemeinde in Leipzig feiert Heilige Messe in Leipzig

Am 12. Januar feierte die syrisch-orthodoxe Gemeinde in Leipzig die Heilige Messe in der Kathol. Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig.

Die Syrische Kirche wird offiziell als „Syrisch-orthodoxe Kirche“, in der russischen Tradition aber wird als „Syrisch – Jakobitische Kirche“ bezeichnet; ihre Anhänger werden Syrojakobiter genannt. Dies ist eine von sechs alten östlichen oder orientalischen Kirchen zb. Armenischen, Koptischen, Äthiopischen usw. Diese Kirchen erkennen die IV-VII Ökumenischen Konzilen der Orthodoxie nicht an und werden daher als „Nicht-Chalcedonische“ Kirchen bezeichnet, d. H. gelten sie nicht als orthodoxe Kirchen. Ihre Bezeichnung „orthodox“ weist allein auf ihre Herkunft aus dem Nahen Osten hin. Ihr Glaubensbekenntnis unterscheidet sich von der Orthodoxie, die die Russische, Bulgarische und andere orthodoxen Kirchen vertreten. Diese gründen ihr Glaubensbekenntnis genau auf den Grundsätzen der sieben Ökumenischen Konzile. In eucharistischer Gemeinschaft steht die Syrische Kirche mit den Orthodoxen nicht. Vor einigen Jahrhunderten nahm die Syrische Kirche die eucharistische Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche an.

Genauso wie in Russland, wird die Orthodoxie in Syrien durch die Antiochische Orthodoxe Kirche (Griechisch-Orthodoxen Patriarchat von Antiochien) vertreten. Das Patriarchat wurde um 37 in Antiochien von Apostel Peter und Paul gegründet, und ist somit die drittälteste autokephale orthodoxe Kirche in der Welt. In Deutschland gibt es mittlerweile die Antiochische Orthodoxe Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa mit 30 Gemeinden, denen insgesamt 1 Bischof und 21 Priester vorstehen.

15. Januar 2020. Beerdigung von Alexander Ernst.

Am 15. Januar fand in der unteren Kapelle der Gedächtniskirche zu Leipzig das Totenamt für den aktiven Gemeindemitglied Herrn Alexander Ernst statt. Einige Jahre lang half er der Gemeinde als begabter Tischler bzw. Holzrestaurator. Letzte Dinge dafür leistete er nur wenige Wochen vor seinem Abschied. So hinterlässt er nebst seinen Familien- und Freundeskreis auch viele Trauernde in der Gemeinde. Anschließend wurde Herr Ernst auf dem Ostfriedhof Leipzigs beerdigt.

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