Am Freitag, den 21. September beteiligte sich die Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig an dem europaweiten Glockenläuten anlässlich des Internationalen Friedenstages im Europäischen Kulturerbejahr. Um 18 Uhr wurden die Glocken an Leipziger Rathäusern und Kirchen gemeinsam geläutet, um 100 Jahrestag des Ersten Weltkrieges und 400 Jahrestag des Dreißigjährigen Krieges ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Zu der Aktion, als einen Höhepunkt des Europäischen Kulturerbejahres 2018, riefen der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, das Kulturbüro der Evangelischen Kirche Deutschland, das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz auf.

Im August 2018 wurde im Moskauer „Bote der Kirchengeschichte“ (russ. „Vestnik zerkovnoi istorii“) ein neuer Artikel zur Geschichte der Russischen Gedächtniskirche und ihrer Gemeinde veröffentlicht: „Erzpr. Tomyuk A., Russische Gedächtniskirche zu Leipzig in den Jahren 1945-1949“.
Nach dem tödlichen Unfall einer deutschen Bikerin aus Aue, verabschiedeten sich mehr als 100 Biker aus Russland und Europa von ihr. Der Erzpriester der Russischen Gedächtniskirche Alexeij Tomjuk aus Leipzig feierte vor einem weißen Sarg die Abschiedsandacht in der Kapelle am Stadfriedhof in russischer Sprache.
Am 2. September hat eine neue Gesprächsreihe der „Sonntagsschule“ in der Pfarrei begonnen. Die Gespräche ums Evangelium und der russischen Spiritualität in der Gemeinde, sog. „Sonntagsschule-Stunden“, findet im Herbst 2018 am 1. und 3. Sonntag des Monats regelmäßig statt. Am 1. Sonntag versammeln sich die Interessenten zum „Bibliotheken-Tag“, bei dem ein Gespräch über die Themen der Bücher aus der Bibliothek der Gedächtniskirche geführt wird. Nach dem Vortrag können die Bücher aus der Bibliothek von den Gemeindemitgliedern geliehen werden.
Am 1. September 1939 löste das nationalsozialistische Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus. Aus diesem Anlass lud am 3. September 2018 die Stadt Leipzig zu einer Gedenkveranstaltung, mit dem Honorarkonsulat Polens an das Ehrenmal für die Leipziger polnischen Opfer auf den Ostfriedhof, ein. Bürgermeister Torsten Bonew (CDU) hat die Gedenkrede gehalten. Mit der Kranzniederlegung und einer Schweigeminute ging die Veranstaltung zu Ende. An der Veranstaltung nahm unter anderen Gästen der Hauptgeistliche der Gedächtniskirche, Erzpriester Alexej Tomjuk, teil. © Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof, Leipziger Volkszeitung, 3 September 2018.